11 Tipps für deinen Produkttestblog

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Produkttester werden mit Bezahlung – eigentlich der Traum jedes Produkttestbloggers.

Viel zu häufig werden solche Seiten belächelt, bekommen kostenlose Produkte und sollen dafür eine langwierige Dienstleistung erbringen. Aber wusstest du, dass du gratis Produkte steuerlich geltend machen musst, da es sich auch hier um eine Art der Bezahlung handelt?

Nimmt man es also ganz genau, ist ein Produkttestblog stets ein gewerblich (= kommerziell) betriebener Blog, da man ihn zu dem Zweck führt, sich zu bereichern.

Neben der Werbekennzeichnung bedarf es also einer Gewerbeanmeldung. Lies dir hierzu gerne auch durch, wo genau der Unterschied zwischen Produkttests und Produktplatzierungen liegt.

Als Produkttestblogger bist du also ein professioneller Blogger. Es ist nun in deinem Interesse, viel Traffic zu generieren, um deinen Preis in die Höhe zu treiben. Hier habe ich nun einige Tipps für dich, mit denen dir das gelingen wird.

1. Geschenkideen für unterschiedliche Anlässe

Wer, wenn nicht du, kennt so viele unterschiedliche Produkte, um die besten Geschenkideen zu unterschiedlichen Anlässen zu bieten? Hinzu kommt, dass du es hier mit einer Reihe an großartigen Keywords zu tun haben wirst, die jede Menge Traffic auf deinen Blog spülen werden.

Allerdings musst du dich bei dem Thema darauf einstellen, viel Arbeit vor dir zu haben.

Der Mitbewerb ist hoch, umso wichtiger ist regelmäßiger, themenrelevanter Content mit viel Mehrwert für deine Leser.

2. Spezialisierung auf ein Themengebiet

Eine solche Spezialisierung kommt einer Positionierung als Experte innerhalb einer bestimmten Branche gleich. Für dich als Produkttestblogger bedeutet das, dass du dich auf ein festes Themengebiet mit allen Nebensparten konzentrierst.

  • Als Technik-Genie führst du Tests mit der neuesten Hardware durch. Zudem kannst du jede Menge Anleitungen und Ratgeber schreiben, um deinen Blog mit noch mehr Content zu füllen.
  • Als Food-Testblogger probierst du alle möglichen Lebensmittel, Getränke und Gaststätten aus. Nebenbei bietest du einen Guide für ein ereignisreiches Nachtleben, Tagesausflüge oder auch langfristige Urlaube zu der Stadt an, auf die du dich konzentrierst.

3. Follow-up zu abnutzbaren Produkten

Das beste Beispiel für abnutzbare Produkte sind größere Elektrogeräte. Staubsauger, Kaffeemaschinen und was es sonst noch alles gibt. Es gibt einfach gewisse Gegebenheiten, die sich nach einem längeren Zeitraum zu zeigen beginnen und über die möchte man selbstverständlich als potenzieller Konsument Bescheid wissen. Die Kaffeemaschine fängt nach zweihundert Tassen zu zicken an, die Stange vom Staubsauger klemmt, nachdem man sie ein paar Mal aus- und eingezogen hat. Du kannst in deinem Follow-up auch näher darauf eingehen, wie der Kontakt mit dem Kundensupport verlaufen ist und Ratschläge bei ähnlichen Problemen bieten.

Idealerweise bedenkst du diese Gegebenheiten bereits beim Gespräch mit deinem Kooperationspartner. Besonders auf den langfristigen Testzeitraum solltest du hinweisen. Gegebenenfalls beeinflusst das nämlich auch den Preis. Schließlich hast du einen höheren Arbeitsaufwand und bindest das Unternehmen gleich mehrfach in deine Blogartikel ein.

4. Teste mehrere Produkte und ernenne einen Sieger

Du kennst das vielleicht von Nischenseiten. Es werden mehrere Produkte gleicher Natur getestet und dann die Vor- und Nachteile gegenseitig hervorgehoben. Am Ende gibt es einen Sieger, anders auch den Favoriten.

Doch Achtung: So etwas musst du dem Unternehmen zuvor klar kommunizieren und das Einverständnis hierfür einholen!

5. Liste Gewinnspiele und Gratisproben auf

Auch hiervon strömen jede Menge Leser auf deine Seite: Stelle Listen zur Verfügung, wo man gerade Gratisproben von Produkten bestellen kann und welche Unternehmen/Blogs gerade tolle Gewinnspiele veranstalten.

6. Nutze einen Newsletter & Social Media

Produkttestblogger unterschätzen oftmals den Wert von Newslettern und Social Media und nutzen sie gar nicht erst.

Doch insbesondere, wenn du dich mit gleich mehreren Nischen auseinandersetzt, ist es nützlich, deinen Stammlesern regelmäßig eine grobe Zusammenfassung zu bieten. Wenn du wöchentlich mehrere Artikel veröffentlichst, verlieren sie dadurch nicht den Überblick. Außerdem ist es ein starkes Argument während der Verhandlungen mit dem Kooperationspartner, wenn du deine Beiträge zusätzlich über solche Mittel bewirbst.

7. Mach Testrunden aus der Kooperation

Das eignet sich insbesondere für das Testen von Snacks. Vor allem, wenn sie in mehreren kleinen Beuteln unterteilt sind. Alternativ kannst du dir auch vom Unternehmen mehrere Packungen zusenden lassen. Weihe deinen Ansprechpartner daher unbedingt in deine Pläne ein und fordere ein Probepaket an.

Am Ende deines eigenen Tests gibst du deinen Lesern dann für einen kurzen Zeitraum (eine Woche zum Beispiel) die Möglichkeit, sich dafür einzutragen und dann lost du zwischen allen Teilnehmenden aus. Eine Berichterstattung solltest du besser nicht von ihnen einfordern, da es sich um ein gratis Goodie handelt. Wenn du so etwas regelmäßig machst, kommen zusätzliche Bewertungen aber von alleine – und das ist wiederum für das Unternehmen sehr wertvoll!

8. Binde Produkte direkt ein, anstatt sie zu testen

Eine Methode, die ich sehr gerne für Kooperationen nutze. Anstatt einen reinen Test durchzuführen werden die Produkte direkt in den Artikel eingebunden. Aus gedruckten Fotos wird etwas gebastelt, ein Dekoartikel wird themenrelevant eingebunden und Nahrungsmittel werden direkt in einem Rezept verarbeitet.

(Diesen Blogartikel findest du auf meinem Blog decent-daydream)

9. Überlege, was du lesen willst!

Niemand liest wirklich regelmäßig reine Produkttestblogs. Meist gelangt man auf sie, weil man gerade etwas Bestimmtes bei Google sucht. Um eine möglichst wertvolle Werbefläche für Unternehmen zu bieten, brauchst du viel und vor allem regelmäßigen Traffic. Mische daher deinen Content und führe nicht nonstop Tests durch. Überlege dir, was du selbst lesen wollen würdest und brainstorme, damit du jede Menge Ideen für tolle Blogartikel bekommst.

So verdienst du Geld mit deinem Produkttestblog

Kommen wir nun zu den Möglichkeiten, wie du mit deinem Produkttestblog Geld verdienen kannst.

1. Passiveinnahmen durch Provisionen

Affiliate Links und Partnerprogramme machen’s möglich. Aber bedenke: So etwas sollte nicht deine Bezahlung ersetzen, sondern zusätzlich dazu erfolgen. Ein Kooperationspartner, der dir nicht zusätzlich Geld bezahlen möchte, versucht dich zu manipulieren! Lies dir hierzu auch gern meinen Artikel über die Horrorkunden für Blogger und deren Warnzeichen durch.

2. Schließe dich Netzwerken an

Reachhero, SeedingUp & Co. – es gibt eine Menge Plattformen, die sich speziell Influencern verschrieben haben und denen gehörst auch du mit deinem Blog an. Da das direkte Akquirieren von Kunden schnell zu Abmahnungen führen kann, gehst du mit solchen Netzwerken auf Nummer sicher. Außerdem wird die Bezahlung darüber abgewickelt, sodass du auch verlässlich an dein Geld kommst.

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