5 Tipps gegen Schreibblockaden

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Eine Schreibblockade entsteht meist, wenn die Ideen fehlen, wie man etwas umsetzt oder schreiben soll. Das Gehirn kann nur 90 Minuten am Stück effektiv arbeiten, daher sollte man es unterstützen und auch an den passenden Stellen eine Pause machen.

Denn eine Schreibblockade entsteht auch dann, wenn man zu wenig Raum zum Denken hat. Wenn man sich nur konzentriert, dass man schreiben muss und keine guten Ideen zulässt.

Bestimmt ist es auch dir schon einmal so ergangen, dass du nicht wusstest, wie du den Anfang eines Textes verfassen sollt. Oder vielleicht hapert es auch in der Mitte oder am Ende des Textes. Wo auch immer du bei eurem Text bist, eine Schreibblockade kann man wohl fast niemals gebrauchen.

Tipp 1: Schreib an einem anderen Ort

Für die Menschen, die gern zu Hause schreiben ist das vielleicht etwas Neues. Aber versuch es doch mal, an einem anderen Ort zu schreiben. Dieser Ort kann so ziemlich überall sein. Setz dich zum Beispiel in das kleine Café die Straße runter und leg immer mal wieder eine Pause für den Kaffee ein.

Wenn du lieber Ruhe zum Schreiben hast, fahr in den Wald und such dir dort einen tollen Platz.

Schreiben kann man eigentlich überall, sofern man einen Laptop mit einer guten Akkulaufzeit hat. Manche Leute setzen sich auch an ein Bahngleis und lassen sich von den verschiedenen Menschen, die dort absteigen, inspirieren. Worauf wartest du also? Such dir einen hübschen Platz und leg mit dem Schreiben los.

Tipp 2: Schreib an einem anderen Teil des Textes

Wenn du beispielsweise in der Mitte des Textes hängen bleibst, dann schreib das Ende. Menschen, die ein Buch schreiben, machen das selten hintereinander weg. Sie fangen vielleicht am Anfang an, aber schreiben dann bereits den Schluss oder einzelne Szenen, die sie gerade im Kopf haben. Wenn du das Ende gleich nach dem Anfang schreibstt, hast du ein paar Anregungen, wie du die Mitte gestalten kannst, sodass alles einen Sinn ergibt. Vielleicht hilft es dir auch, den Anfang noch einmal zu schreiben. Dabei bekommst du unter Umständen Ideen, wie die Mitte aussehen könnte.

Tipp 3: Such dir Inspirationsquellen

Du kannst dir Geschichten oder andere Artikel zu deinem Thema durchlesen und so ein bisschen von dem Autor lernen. Oder du legst dir auf Pinterest eine Pinnwand an und sucht dir passende Bilder auf der Plattform. So etwas inspiriert immer ungemein und du bist wieder ganz erpicht darauf, weiterzuschreiben.

Es gibt auch sogenannte Writing Prompts. Diese sind meist auf Englisch zu finden und beinhalten kurze Textzeilen oder kleine Aufgaben. Die kleinen Aufgaben kannst du niederschreiben und so vielleicht in deinen Text einbauen. Wenn es allerdings eine wissenschaftliche Arbeit oder ein Bewerbungstext ist, schau dir stattdessen Texte zu diesen Themen an und lass dich so inspirieren. Schau dir Dokumentationen oder Videos zum Thema an und lerne daraus. Wenn du eine Inspirationsquelle gefunden hast, schreib diese um, damit sie zu deinem Text passt. Solche kleinen Schnipsel können später ein stimmiges Gesamtergebnis ergeben.

Tipp 4: Störfaktoren vermeiden

Störfaktoren lenken dich viel zu sehr ab, wenn du schreiben willst. Sei es nun das Smartphone, welches mit einem lauten Ton nach deiner Aufmerksamkeit verlangt oder das Mailprogramm, welches du nebenbei laufen hast, das eine neue Mail ankündigt.

Stellt dir nur vor, wie es wäre, wenn diese Störfaktoren alle verschwinden würden. Dann steht deiner konzentrierten Arbeit doch gar nichts mehr im Weg. Schalte also das Handy aus, aber sag vorher Bescheid, dass du jetzt nicht erreichbar bist – oder sprich es auf die Mailbox! Macht alle eventuell störenden Programme aus und öffne nur das Schreibprogramm.

Allerdings kannst du, wenn dich das nicht stört, leise Musik laufen lassen. Manchen Menschen hilft das, sich beim Schreiben mit der Lieblingsmusik beschallen zu lassen. So kommen euch vielleicht auch neue Ideen für den Text.

Tipp 5: Such nicht nach Fehlern

Korrigieren kannst du den Text im Nachgang immer noch. Jetzt sollte erst mal das Schreiben des Textes im Vordergrund stehen.

Schreib erst mal auf, was dir durch den Kopf geht und später überprüfst du das alles auf Sinn und korrigierst eventuelle Fehler aus.

Du siehst, auch wenn du eine Schreibblockade hast, musst du nicht direkt aufgeben. Allen Menschen, die schreiben, geht es irgendwann einmal so. Das ist mit der richtigen Technik auch kein Problem. Die vorangegangenen Tipps helfen dir natürlich auch dabei, eine Schreibblockade zu vermeiden, bevor sie überhaupt entsteht.

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