So gelingt es dir, bei Google auf der ersten Seite zu landen (5 Tipps, die wirklich funktionieren!)

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Webseitenbetreiber wissen ja: Suchmaschinenoptimierung ist ein stetiger Prozess, der gelernt sein will. Man erleidet Rückschläge, muss viel Motivation, Zeit und letztlich auch Können wie Wissen investieren, nur um sich dann nicht von den rund einhundert jährlichen Core-Updates des Algorithmus entmutigen zu lassen.

Doch es zahlt sich aus.

SEO führt zu gutem, nachhaltigen Traffic. Und viele Besucher führen zu Einkommen.

Es ist also ein Thema, mit dem sich jeder Profiblogger aueinandersetzen muss.

Ich erkläre dir heute daher in diesem Artikel, wie du deine Google Rankings verbessern kannst und wie du wirklich effektiv auf der ersten Seite der Suchmaschine landest. Alle Tipps, die ich heute für dich habe, sind selbst erprobt und daher kann ich dir garantieren, dass sie wirklich funktionieren.

1. Verstehe die wahre Macht der Keywords

Nehmen wir als Beispiel mal wieder mein Koreamagazin ansoko her. Für das Keyword “KPOP” rankt die Seite im Schnitt auf der Position 10, für “KPOP News” schwankt die Seite auf Position 3 bis 4 herum und für “KPOP News Deutsch” ist die Seite in der Regel auf Position 1.

Ich bin mit diesem Ergebnis recht zufrieden, denn dadurch bleibt die Seite konstant bei allen drei Begriffen auf der ersten Seite.

Um auf der ersten Seite von Google zu bleiben, musst du in den Top 10 Positionen für das Keyword ranken.

Nun habe ich dir schon in meinem Artikel darüber, wie du Keywordrecherche richtig betreibst erklärt, was sogenannte Longtails sind und warum die so wichtig sind.

  • Hauptkeyword: KPOP
  • Nebenkeyword: KPOP News
  • Longtail: KPOP News Deutsch

Meiner Erfahrung nach, und das habe ich für viele meiner Seiten als auch die Seiten meiner Kunden erfolgreich so umsetzen können, ist es wesentlich einfacher, über ein Longtail Keyword für das Hauptkeyword leichter zu ranken.

Du beweist dadurch eine Expertise, baust im Grunde, wenn du dich auf den Longtail konzentrierst, eine SEO Silostruktur auf und gibst so einige wichtige Signale an Google.

  • Du bist Experte in deinem Gebiet.
  • Bei dir gibt es regelmäßig neuen Content.
  • Da du dich, anders als der Großteil deines Mitbewerbs, auf Longtails konzentrierst und dein Streuverlust somit wesentlich niedriger ist, verzeichnest du eine höhere Wiederkehr deiner Besucher, eine längere Verweildauer und rutscht somit auch in den Neben- und Hauptkeywords immer stärker nach. Ganz ohne weiteres Zutun!

Und wenn du noch ein anderes Beispiel brauchst: Worauf hättest du eher geklickt, wenn du bei Google auf Seite 1 landen willst? Ein Beitrag, der dir erklärt, wie Keywords funktionieren oder einer, der dir in seinem Titel vermittelt, dass es hier Tipps gibt, bei Google auf Seite 1 zu landen? Beides läuft völlig auf dasselbe hinaus, wie du nun siehst. Aber das weißt du ja noch nicht, wenn du deine Suchanfrage eingibst!

Deine Aufgabe ist es also, die Probleme der Zielgruppe zu erkennen und die zugehörigen Longtails herauszufinden. Und darauf baust du deine weitere Redaktionsplanung auf!

2. Lerne deine Werte richtig zu interpretieren

Tatsache ist ja: Kaum eine Seite holt sämtliche Leute, die den Keywords eine Impression geben, die sie also in ihren Suchergebnissen hatten, zu 100 % zu sich. Nicht einmal zu 50 % ist ein realistischer Wert!

Google setzt alles darauf, die Top Suchmaschine zu bleiben. Und seit geraumer Zeit gibt es daher etwas, das sich Rich Snippet nennt.

Das kann entweder eine Vorschau mit einem Screenshot sein, zu einem hilfreichen Video, das zu deinem Thema passt. Oder auch eine Preisangabe, weil du wissen willst, wie viel etwas kostet.

Auch, wenn du nach Alter, Größe, Ehegatten von Prominenten suchst, ist dir ein solches Snippet schon hundertprozentig untergekommen.

Du magst noch so gut für das zugehörige Keyword ranken, es gibt einfach null Klicks. Warum? Weil der Suchende bereits durch das Snippet die Antwort erhält. Warum soll er dann überhaupt noch auf eine Seite klicken?

Nein, der Suchende zieht weiter seines Weges. Diese Suchen wirken sich natürlich auf deine Impressionen aus und genau deshalb darfst du das niemals zu sehr überbewerten.

Nutze Tools, wie die Google Search Console, um deine Rankings zu überwachen und Verbesserungsmöglichkeiten zu finden. Aber mach dich niemals verrückt, weil du nur ein Vielfaches deiner Impressionen auf die Seite holst.

  1. Ist Google nur eine deiner Trafficquellen, es kommen im besten Fall auch Leute durch die Eingabe der direkten URL sowie durch Social Media zu dir.
  2. Brauchst du natürlich überhaupt nichts darauf geben, was dir jemand Wertendes zu deinen Zahlen sagen will, der deine Nische nicht annähernd so gut kennt wie du.

Insbesondere so mancher Horrorkunde wird zweiteres ganz gerne versuchen, wenn er deinen Preis drücken will, weil er die Erfahrung gemacht hat, dass diese Taktik bei unerfahrenen Bloggern zieht. Nicht mit dir!

3. Bleibe immer Up-to-Date mit dem Algorithmus

Ja, es ist mühsam und ja, dir werden dadurch stets neue Sachen unterkommen, mit denen du dich erstmal tiefgehend beschäftigen musst. Begriffe, wie Web Vitals, Responsive oder auch Mobile First müssen zu deinen stetigen Begleitern werden.

Darüber, wie wichtig die Ladezeit einer Seite ist, habe ich hier schonmal sinniert. Das Thema wird nun mit dem nächsten Rollout von Google umso wichtiger. Und mal ehrlich, die besten Themen nützen dir nichts, wenn kaum jemand deine Seite öffnen kann, weil sie einfach nicht für dessen Endgerät optimiert ist.

Rund 70 % aller Webseitenbesucher surfen auf ihren mobilen Endgeräten!

Gleichzeitig bedeutet das für dich auch, dass du dich nicht auf seltsame Tipps einlassen darfst, die dich “binnen zwei Wochen in den Rankings nach vorn schleudern sollen”, nur weil jemand gemerkt hat, dass es funktionieren kann.

Ich kann auch ständig sämtliches Geschirr wegwerfen und neues kaufen, anstatt das benutzte einfach abzuwaschen. Funktionieren tut das zu 100 %, aber du siehst ja selbst, wie irre und unvernünftig das wäre!

4. Sei kein Narr, setz auf Mehrwert

Eines der beliebtesten und gleichzeitig einfach unvernünftigsten Dinge, von denen jemand gemerkt hat, dass es funktionieren kann, ist das Keywordstuffing. Und weil es damals, als es vor Jahren so richtig zur Mode wurde, angepriesen wurde wie der Messias des SEO, hat es einfach jeder zweite Blogger gemacht.

Hier ein Negativbeispiel, wie man Keywords nutzt:

Schlüsselbegriffe, so weit das Auge reicht.

Liest sich der Text gut? Nein!

Durch die ständige Verwendung von Keywords stockt der Leser doch andauernd und mal ehrlich, würdest du lieber so einen steifen Text lesen oder am Ende wirklich etwas gelernt haben?

Mag schon sein, dass du es mit einer solch fragwürdigen Methode schaffst, für einzelne Keywords in die Top 10 zu kommen. Aber es braucht nur jemand vom Mitbewerb auf dieselben Begriffe stoßen und im Gegensatz zu dir Mehrwert bieten. Schon wirst du verdrängt.

Die Sache ist nämlich die: Keywordstuffing funktioniert nur solange es keine bessere Alternative gibt. Google wird immer Mehrwert bevorzugen. Und ein Beitrag, der über und über mit irgendwelchen Begriffen befüllt ist, daneben aber völlig inhaltslos bleibt, weil der Besucher nach dem Lesen genauso ratlos wie vorher ist, verschwindet irgendwann auf Seite 2, 3, 4 – und damit im Nichts von Google.

Niemand klickt auf Seite 2.

5. Investiere Zeit und Herzblut in deine Texte

Aber was ist Mehrwert denn nun genau?! Alles, was dudeinem Leser bietest, das er zuvor noch nicht gewusst hat, ist für ihn von Wert. Dann spricht man vom Mehrwert.

Hebst du das nun auf ein Provilevel, dann bietest du alles, was der Mitbewerb zu einem Keyword anbieten kann und noch etwas Zusätzliches, das keiner oder nur kaum wer sonst hat.

Zum Beispiel weiß jeder ganz schnell, wie alt Kim Taehyung von BTS ist – du hast das Snippet oben gesehen. Aber wie viele Seiten können 100 spannende Fakten über den Sänger anbieten, die man nur kennt, wenn man sich viel und lange mit der Band beschäftigt hat?

So musst du an all deine Texte rangehen! Selbst an jene, die nur ganz kurz sind! Auf ansoko haben wir zum Beispiel in der Newssektion etliche Texte, die nur über wenige Absätze gehen, weil wir die Neuigkeiten einfach kurz zusammenfassen. Trotzdem schaffen die Spitzenpositionierungen, weil wir einfach genau das tun, was der Leser braucht:

  • Informationen so aufbereiten, wie es der Leser braucht.
  • Übersicht bieten, wo andere es nicht tun.

Und wenn diese beiden wichtigen Punkte beachtet werden, ist es ganz egal, ob ein Beitrag 200, 800 oder 2.000 Wörter lang ist! Inhaltlich leer darf er nicht sein!

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