Möglichkeiten, um Geld zu verdienen

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Geld mit Bloggen verdienen – das ist der Traum von so vielen da draußen, die beginnen, sich mit WordPress & Co. zu verwirklichen. Das Thema mit der Gewerbeanmeldung als Blogger ist vollbracht und nun stehst du davor, die ersten Einnahmen generieren zu wollen. Tolle Sache! Ich zähle dir heute ein paar Möglichkeiten auf, wie du das bewerkstelligst.

Unterschied von passiven und aktiven Einnahmequellen

Bevor ich ins Detail gehe und die einzelnen Optionen nenne, schaffen wir noch kurz ein wenig Grundwissen. Ist dir der Unterschied zwischen passiven und aktiven Einnahmequellen geläufig, spring einfach zur nächsten Überschrift.

Der Unterschied liegt im Prinzip bereits im Namen verborgen. Passive Einnahmen werden ohne dein Zutun generiert, während du für aktive Einnahmen auch aktiv arbeiten musst. Das kann zum Beispiel Kundenakquise sein, die du immer dann betreibst, wann du Zeit dafür findest. Geld aus Werbeanzeigen und Affiliate Links zum Beispiel sind passive Einnahmen.

Es gilt, beim eigenen Blog den optimalen Mittelweg zu finden. Denn wie dir vielleicht schon in den Sinn gekommen ist, hast du weder bei aktiven, noch bei passiven Varianten die Garantie, jeden Monat die erzielte Summe zu verdienen. Lediglich die Arbeitsumstände verändern sich durch die Einnahmeform etwas.

Diese Möglichkeiten gibt es, um mit dem Blog zu verdienen

Die Reihung von nachgenannten Optionen hat nichts mit einer Hierarchie oder ähnlichem zu tun. Ich zähle sie dir einfach auf, wie sie mir in den Sinn kommen. Alle mit einem * gekennzeichneten Links sind Werbelinks und generieren bei einer Registrierung nach Klick auf diesen eine Provision. Es kommt für dich dadurch zu keinen Kosten. Eine Nennung von jenen Seiten gleicht keiner ausdrücklichen Empfehlung. Ob der jeweilige Dienst zu dir und deinem Blog passt, musst du für dich selbst rausfinden.

1. Werbeeinblendungen

Typ: Passiv
Beispiel(e): Google AdSense

Der Klassiker schlechthin. Irgendwo auf deiner Website baust du Werbeeinblendungen ein und erhältst so stets einige Cent, wenn jemand auf einen Banner oder den Text klickt. Was genau angezeigt wird, bestimmst du in deinen Einstellungen. So hast du zumindest ein klein wenig die Hand drüber, was deinen Besuchern alles vorgeschlagen wird. Da es sich dabei um Werbung handelt, muss sie als solche gekennzeichnet werden.

2. Affiliate Marketing (= Partnerprogramme)

Typ: Passiv
Beispiel(e): Amazon PartnerNet, SeedingUp*, affili.net, ADCocktail

Indem du für gewisse Produkte wirbst, entstehen deinen Besuchern keine Mehrkosten. Du selbst erhältst aber eine Vergütung, denn Partnerprogramme basieren alle auf Provisionsbasis. Vergiss allerdings nicht, dass es sich dabei ausnahmslos um Werbung handelt, die als solche gekennzeichnet werden muss.

3. Influencer Marketing

Typ: Aktiv
Beispiel(e): ReachHero*, Tubevertise, Blogfoster, Trusted Blogs

Eine Einnahmequelle, bei der für die Kooperationspartner meist eines am meisten zählt; deine Reichweite. Indem du Produkte von Unternehmen vorstellst und ihnen so zu mehr Aufmerksamkeit verhilfst, beeinflusst du deine Follower und Fans. Daher kommt auch der Name dieser Marketingform.

In der Werbewelt ist diese Vorgehensweise ein sehr sensibles Thema, da durch einen solchen Einfluss natürlich positive Vibes für die betroffene Marke an oberster Stelle stehen. Als Influencer solltest du dennoch stets ehrlich und objektiv sein, denn andernfalls belügst du nicht nur dich selbst, sondern auch deine treuen Besucher.

4. Blog- und PR-Agenturen

Typ: Aktiv
Beispiel(e):

Bekanntere Blogger werden meist von Agenturen kontaktiert, doch auch umgekehrt kannst du dich ruhig an solche wenden. Sende am besten dein Media Kit mit und frage an, ob etwas Passendes für dich dabei ist. Oft kommt es im Zuge einer Zusammenarbeit mit Agenturen zu einer NDA, also einem Geheimhaltungsvertrag. Das heißt, dass du während und auch nach der Kooperation über die jeweils vereinbarten Vertragsdetails nicht öffentlich berichten darfst. Bist du unsicher, was den Vertragsinhalt angeht, konsultiere deinen Anwalt.

5. Verkauf eigener Produkte/Dienstleistungen

Typ: Aktiv sowie passiv; kommt immer auf das Produkt an
Beispiel(e): ebooks, Apps, Kleidung, Stationery, …

Je nach Thema deines Blogs ist diese Verdienstmöglichkeit diejenige, welche am meisten variiert. Denn während ein Reiseblog ebooks und wichtige Utensilien anbieten kann, die eigens designt werden, bietet ein DIY Shop zahlreiches Scrapbookingmaterial in einem kleinen Onlineshop an. Wichtig ist hier, die jeweils geltenden Gewerbescheine zu besitzen. Denn ein Onlineshop hat nichts mehr mit einem Blog zu tun, sondern betrifft den Ein- und Verkauf von Waren. Je nachdem, ob du dabei aktiv Waren versendest oder dir passive Einnahmen durch den Verkauf von ebooks zugespielt werden, variiert eben auch der Einnahmetyp.

6. Direkte Kooperationen & Advertorials

Typ: Aktiv
Beispiel(e): Bloggerjobs

Ausgerüstet mit deinem Media Kit bewirbst du dich direkt beim Kooperationspartner um eine gemeinsame Zusammenarbeit. Hierbei gilt es stets, dass du im Vorhinein alle Punkte abklärst, die dir wichtig sind – nicht nur, wenn es sich dabei um Advertorials handelt. Nach einer Auftragserteilung noch Änderungen rauszuboxen kann ganz schön schwierig sein. Sei dir also sicher, dass du mit gutem Gewissen folgende Themen abgeklärt hast:

  • Artikel wird als Werbung gekennzeichnet
  • du erhältst eine Vergütung, die dir als angemessen erscheint
  • es wird ausdrücklich vereinbart, wie lange der Blogeintrag mindestens online sein soll
  • es wird ausdrücklich vereinbart, dass die dabei von dir gemachten Bilder nicht ohne dein Einverständnis weiterverwendet werden dürfen; selbiges gilt für den Blogartikel
  • du vereinbarst mit deinem Kooperationspartner eventuell eine Korrekturschleife bei Änderungswünschen

7. Einnahmen durch Verwertung

Typ: Passiv
Beispiel(e): VG Wort

VG Wort ist die Abkürzung für “Verwertungsgesellschaft Wort”. Sie funktioniert im Endeffekt wie die GEMA. Indem du kostenlosen Content im WWW zur Verfügung stellst, erhältst du je nach Aufrufzahlen eine gewisse Ausschüttung. Die Meldung an die VG Wort erfolgt einmal jährlich im Folgejahr.

Um mit einem Artikel durch die VG Wort Geld verdienen zu können, muss er

  • mindestens 1.800 Zeichen lang sein,
  • von dir selbst erstellt worden sein,
  • öffentlich und kostenlos zugänglich sein und
  • 1.500 Mal im Jahr angeklickt worden sein.
  • Der Inhalt darf weder rassistisch, pornografisch, menschenverachten oder verfassungswidrig sein.

Hat ein Blogeintrag mehr als 10.000 Zeichen, so genügen 750 Aufrufe im Jahr. Im Moment beläuft sich der Betrag auf 23,80€ je Artikel für das Jahr 2017.

8. Blog verkaufen

Kaum zu glauben für einige Leute, aber es gibt ein eigenes Business, das sich nur mit der Erstellung und dem nachfolgenden Verkauf von Blogs beschäftigt. Hierbei wird ein Blog aufgebaut, der bereits von Vornherein das Ziel hat, später einmal passive Einnahmen einzubringen. Nach ein wenig Suchmaschinenoptimierung und der Vorbereitung zur Einbindung von Affiliate Links und ähnlichem wird er für eine gewisse Summe verkauft. Hierbei gibt es keine goldene Regel, was den Preis für einen solchen Blog betrifft.

Meist ist es auch sehr schwer, jemanden zu finden, der den Preis bezahlt, den der Blog eigentlich wert wäre. Allerdings stellt das eine attraktive Möglichkeit für jeden dar, der seinen Blog ohnehin nicht weiter führen möchte. Alternativ kannst du auch nur die Domain verkaufen. Das geht zum Beispiel auf Seiten, wie Dynadot. Oder du googlest einfach nach “Domainmarkt”.

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