Der Blogger und seine Visitenkarte

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Moment Mal – Visitenkarten für Blogger, echt jetzt? Du hast richtig gelesen, unter bestimmten Umständen solltest du auf jeden Fall darüber nachdenken, dir eine Visitenkarte zuzulegen. Denn ganz klar gilt:

  • Visitenkarten helfen dir, interessierte Kontakte von Events auf deinen Blog zu locken.
  • Für spätere Kooperationen bleibst du damit definitiv im Gedächtnis.
  • Es wirkt einfach professionell, wenn du mit Visitenkarten ausgestattet bist.

Wo kann man Visitenkarten erstellen lassen?

Mittlerweile kann man für wenig Geld in sehr vielen Onlineshops Visitenkarten bestellen. Diese bieten auf der Homepage meist Vorlagen oder die Möglichkeit, sich selbst eine Visitenkarte zu gestalten, an. Grundsätzlich kannst du deine Karte also in jedem Printshop erstellen lassen. Hier habe ich ein paar gute Anlaufstellen für dich gesammelt:

Natürlich steigt der Preis einer Visitenkarte, umso mehr Individualität gefordert wird (zum Beispiel durch ein Relief, einen Goldprint oder dergleichen). Allerdings sind diese dann bereits ein Unikat!

Scheue dich im Übrigen nicht davor, einen Preisvergleich durchzuführen. Nimm dir ein, zwei Stunden Zeit, probier dich durch die Seiten und schaue, was deine gewünschte Visitenkarte bei den einzelnen Anbietern kosten würde.

Was soll alles auf die Visitenkarte rauf?

Hierbei sollte man auf keinen Fall übertreiben. Mehr Text heißt auch, dass die Schriftart gegebenenfalls sehr klein wird. Wichtig sind folgende Dinge:

  • Dein Blogname
  • Thema deines Blogs; Tagline oder deine Nische
  • Die Blog-URL
  • Dein Name
  • Deine E-Mail-Adresse

Du kannst natürlich auch weitere Infos auf deiner Karte hinterlegen, sofern es die Gestaltung zulässt. Auch auf der Rückseite können ein paar Daten untergebracht werden.

Auf welchen Social-Media-Kanälen (+ unter welchem Namen) findet man dich? Aber auch weitere Kontaktdaten, wie die Telefonnummer oder Adresse können abgebildet werden. Zumindest, wenn das für dich und dein Blogbusiness relevant ist.

Wie sollte die Visitenkarte aussehen?

Um einen direkten Wiedererkennungswert zu erzielen, kannst du deine Karte nach deinem Blogdesign gestalten. So erkennt jeder sofort, um welchen Blog es sich handelt. Du kannst aber auch dein eigenes Logo auf die Rückseite deiner Visitenkarte drucken, sofern du bereits eines auf deinem Blog hast.

6 geniale Ideen für deine eigene Visitenkarte

Praxisbeispiele sind natürlich immer super. Ich will dir die genialsten Designs zeigen, die ich über die Zeit so im Internet finden konnte. Manche davon gehören zu Bekannten von mir, andere wiederum sind einfach so genial, dass man sie sich abspeichert. Lass uns keine Zeit verlieren!

1. Nicht die klassische Form

Visitenkarten müssen nicht immer rechteckig sein. Sie können rund sein, quadratisch oder sogar als Dreieck verteilt werden, wobei das mit den ganzen Blogdaten etwas unpraktisch sein könnte.

 

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2. Mach jemandem ein Geschenk damit

Es kann ein wenig kostspielig werden, aber unter den richtigen Umständen rentiert es sich. Besuchst du als Blogger zum Beispiel eine Weihnachtsmesse, so bringe deine Visitenkarte an kleinen Schokoladetafeln an und verteile sie an potentielle Businesspartner. Sie haben eine süße Kleinigkeit zum Naschen bekommen und du bleibst ihnen damit auch gleich viel besser in Erinnerung.

 

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Ein Beitrag geteilt von Alt Summit (@altsummit) am

3. Sorg für einen greifbaren 3D-Effekt

Es ist ein wenig zeitintensiv, wenn du jede einzelne Visitenkarte mit einem Gimmik aufpeppst, aber das hebt dich ganz gewiss aus der Masse hervor. Mit ein bisschen Paketschnur kostet es dich ansonsten auch nur deine Zeit, um das zu bewerkstelligen. Schau zum Beispiel hier:

 

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Ein Beitrag geteilt von Graphics Create (@graphicscreate) am

Ist zwar eine Einladung zur Geburtstagsparty auf dem Blog, aber wer weiß… vielleicht ist dein Blog ja in der Geschenke-Nische beheimatet? Dann passt das wie die Faust aufs Auge!

4. Teure Effekte stehen für Qualität

Naja, jetzt nicht so direkt, aber sie lassen die Visitenkarte auf jeden Fall professioneller wirken, wenn denn auch der Rest dazu passt. Schau dir zum Beispiel die hier mal an:

 

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Ein Beitrag geteilt von BISNESKAD CANTIK2!! (@bisneskadsmba) am

5. Plain & simple

Es geht natürlich auch ganz anders: Simpel und minimalistisch. Zumindest auf einer Seite der Karte, die soll nämlich die ganze Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Eine kleine, witzige Grafik repräsentiert dabei deinen Blog. Das ist eine tolle Alternative zum Klassiker, nämlich dem Logo. Das kommt stattdessen zu den Kontaktdaten ganz subtil im Kleinformat dazu.

 

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Ein Beitrag geteilt von Hannah Bryce (@hanniedesign101) am

6. Sorge dafür, dass man sie ständig in der Hand hält

Das nachfolgende Bild zeigt den Entwurf eines dünnen Kartons, der so gefaltet wird, dass er um einen Fähnchen-Spender herum gelegt werden kann. Mit so etwas vereinst du Marketing mit Geschenken für deine Kunden! Sie haben etwas, das sie andauernd in die Hand nehmen müssen und dabei werden sie an dich denken. Perfekt!

 

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Ein Beitrag geteilt von Art Creation Printing Selangor (@kotak_moq_50pcs) am

Wann ist es überhaupt Zeit für eine Visitenkarte?

Die Visitenkarte eines Bloggers ist das optimale Aushängeschild für den eigenen Erfolg. Diese kleinen bedruckten Geschäftspapiere sorgen einfach unbestritten und für das Gefühl, etwas erreicht zu haben. Insbesondere dann, wenn man sie regelmäßig austauschen kann, fühlt man sich einfach im Geschäftsleben dazugehörig. Man ist nicht länger nur jemand, der ein bisschen in die Tasten haut, sondern steigt direkt ins Unternehmerbusiness ein.

Aber muss es tatsächlich erst so weit kommen, dass der Blog ein eigenes Unternehmen ist? Gibt es nicht auch schon zuvor die ein oder andere Gelegenheit, auf Visitenkarten zurückzugreifen?

Hier kommen fünf Gründe, wann es Zeit wird, dass du dir eine Businesscard zulegst!

1. Du willst offline die Werbetrommel rühren

Obwohl dein Blog ein Medium ist, das vollkommen online basiert, kann es sinnvoll sein, auch außerhalb des Internets ein bisschen die Werbetrommel dafür zu rühren. Mit anderen Worten willst du deinen Blog auch im realen Leben unter die Leute bringen und Freunde, sowie Familie einmal zum Besuch darauf verleiten.

Hierfür eignet sich natürlich die Visitenkarte bestens, denn so kannst du von vornherein vermeiden, dass es zu Tippfehlern kommen würde oder man am Ende auf den Besuch auf deiner Seite vergisst.

2. Austausch mit Ansprechpartnern

Je nach der Nische, in der dein Blog mitwirkt, wirst du die ein oder andere Ansprechpersonen benötigen, um dein Vorhaben umsetzen zu können. Beispielsweise, da du ein Hotel oder auch ein Restaurant bewerten möchtest. Hier ist eine Visitenkarte die perfekte Gelegenheit, um Kontaktdaten auszutauschen und auch in Zukunft einen direkten Draht zueinander zu haben. Das ebnet natürlich den Weg für zukünftige Kooperationen.

Hier kann ich dir ein gutes Praxisbeispiel von meinem Online-Magazin aufzeigen: Wann immer ich gerade unterwegs bin und den ein oder anderen Asiamarkt besuche, in dem es auch koreanische Lebensmittel gibt, möchte ich natürlich ein paar Bilder davon machen, um diese anschließend in den Shopvorstellungen eingliedern zu können. Hier braucht es natürlich den Kontakt zum Geschäftsinhaber, um mir die Erlaubnis dafür einzuholen. Visitenkarten sind hier stets unglaublich praktisch, da sie demjenigen auch die Möglichkeit geben, bei Bedarf auf der Webseite vorbeizuschauen. Nicht jeder dieser Läden verfügt schließlich über E-Mail-Adresse und Homepage, da sie ihr Geschäft völlig regional betreiben und das auch für sie ausreicht.

3. Bloggerevents

Sobald du zu Blogger Events eingeladen wirst oder du selbst beschließt, eines zu besuchen, werden Visitenkarten eigentlich unverzichtbar. An solchen Veranstaltungen kommt man einfach in Kontakt. Das betrifft nicht nur Blogger untereinander, denn auch potenzielle Kooperationspartner laufen hier genügend herum.

4.  Einschlägige Events deiner Nische

Neben den klassischen Bloggerevents kannst du natürlich auch während einschlägiger Events innerhalb deiner Nische Kontakte knüpfen.

Befasst du dich z. B. rein auf die Baubranche bzw. schreibst du viel darüber, was es braucht, um ein eigenes Haus zu bauen, sind Hausmessen genau dein Metier. Sobald du hier mit jemandem ins Gespräch kommst, der ein potenzieller Kooperationspartner sein könnte, brauchst du die Visitenkarte, um anschließend noch in Kontakt zu bleiben.

5. Du wirst andauernd nach deinem Beruf gefragt

Wenn du darüber nachdenkst, ob es Zeit wird, für dein eigenes Blogbusiness auch in Zukunft Visitenkarten zu besitzen, hast du ohnehin bereits den Schritt in die richtige Richtung gewagt. Es ist nunmehr dein langfristiges Ziel, mit deinem Blog Geld zu verdienen und dadurch wird er auch gewissermaßen zu deinem Beruf.

Es gibt die unterschiedlichsten Situationen, in denen du nach deinem Beruf gefragt wirst. Einfach, weil die Leute immer neugierig sind und man immer gerne weiß, was das Gegenüber überhaupt macht. Hier bietet es sich natürlich ebenso an, mithilfe von Visitenkarten neue Leser anzuwerben.

Das kann die banalsten Situationen betreffen. Stell dir vor, dein nächster Taxifahrer oder auch deine Friseurin frag dich, was du eigentlich beruflich machst. Mit der Visitenkarte kannst du in so einer Situation schonmal für das darauffolgende Gespräch üben. Denn bei Konferenzen, Tagungen oder anderen Bloggerevents möchtest du schließlich nicht allzu nervös wirken und stattdessen Professionalität ausstrahlen.

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