3 wichtige Plattformen, um eBooks zu vertreiben

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Du hast dein erstes eigenes eBook fertiggestellt und nun widmest du dich der Frage, über welche Plattformen du das vertreiben sollst. Been there, done that. Daher gebe ich dir nun in diesem Artikel die besten Tipps, wie du dein digitales Werk erfolgreich vermarktest!

Zunächst einmal: Sachbuch oder Prosa?

Hast du einen Ratgeber geschrieben? Einen Roman? Ein Sachbuch anderer Natur?

Jedes Werk hat einen eigenen Vertriebsweg, über den es am besten funktioniert. Romane und Sachbücher funktionieren in der Regel durch weit gestreute Plattformen und viel Marketing. Bei eBooks, die zu einem Projekt gehören, kann die Sache natürlich wieder ganz anders aussehen. Aber ein’s nach dem andern.

Die drei Möglichkeiten, die sich mir gezeigt haben

Wie du sicherlich weist, biete ich zu diesem Blog ein eigenes eBook an. Erfolgreich als Blogger ist sein Titel und ich habe es, ehe ich es via WordPress und damit WooCommerce selbst in den Verkauf gebracht habe, auf verschiedenen Plattformen versucht. Insbesondere mit Digistore24 und BookRix habe ich mich im Zuge dessen sehr lange und intensiv auseinandergesetzt.

 Digistore24BookRixEigenverkauf
Viele Plattformen✔️
Formatierung
✔️✔️
Höhe der Marge7,9 % + 1 €30 %keine
USt zu zahlen?jajaindividuell
Auszahlungsgrenze50 bis 500 €10 €keine
Wartezeitkeine2 MonateKeine
Im Eigenverkauf kommt es ganz darauf an, ob du bereits USt-pflichtig bist, oder nicht. In jedem anderen Fall musst du die Kosten für diese Steuer tragen, denn die tritt die Plattform an dich ab!

Die größtenNachteile von Plattformen, die nicht dein Blog sind, wären außerdem: Du musst eine Provision bezahlen (das macht oft ¾ deines Preises aus!) und du hast eine Auszahlungsgrenze. Solange diese nicht erreicht ist, siehst du kein Geld. Oft musst du sogar mehrere Wochen warten, bis du das Geld deiner Verkäufe erhältst. Das hängt dann gar nicht mit der Grenze zusammen, sondern damit, dass die Plattform Vorlaufzeit benötigt, ehe die Einnahmen gewertet werden.

Digistore24 – der Weg zum Affiliate-Marketing

  • Du lädst die Datei hoch und kannst sie formatieren, wie dir beliebt. Soll es ein epub-Format sein, musst du dich selbst darum kümmern.
  • Die Auszahlungsgrenze ist hoch, aber sobald du gute Provisionen anbietest, könnte es zum Selbstläufer werden.
  • Die erste Auszahlung erhältst du, wenn 50 € zusammengekommen sind. Die nächsten bekommst du dann ab je 200 €, für PayPal musst du allerdings sogar 500 € zusammenbringen.
  • Digistore24 nimmt nur Auszahlungen an Unternehmen vor. Daher brauchst du auch als Kleinunternehmer ggf. eine Steuernummer.

Greifst du auf Digistore24 zurück, so profitierst du insbesondere davon, dass du Affiliate-Marketing betreiben kannst. Das bedeutet, dass du auch hier zusätzliche Kosten zu tragen hast, allerdings musst du auch kaum etwas tun, um die Werbetrommel zu rühren – zumindest, wenn sich dein eBook gut verkaufen lässt und die Provision attraktiv genug ist, dass sich Leute für dich darum kümmern.

BookRix – der Weg zu Amazon & Co.

  • Du hast kaum Gestaltungsmöglichkeiten, da du das Buch im Grunde im plattformeigenen Editor hochlädst. PDFs kannst du gleich komplett vergessen.
  • Die Auszahlungsgrenze ist niedrig, aber knapp 30 % an Marge und dann auch noch die USt sind heftig! Du schenkst damit Daumen mal Pi die Hälfte des Preises her.
  • Du musst rund zwei Monate warten, bis die Verkaufszahlen vorliegen. Im August wurde erst bis Ende Mai berücksichtigt, im September dann bis Ende Juni usw.

Mit dem Selfpublishing-Angebot von BookRix kannst du dein eBook einstellen und bringst es damit innerhalb weniger Wochen in alle erdenklichen eBook-Shops, wenn du das so wünscht. Danach musst du aber selbst die Werbetrommel rühren, denn ganz von alleine werden die Verkaufszahlen über Amazon & Co. nicht explodieren.

Die eigene Webseite – mach, was immer du willst

  • Du musst dich selbstverständlich um das ganze Marketing kümmern.
  • Deine Leser brauchen Zahlungsmöglichkeiten. Im Fall von WordPress ist das ganz einfach durch WooCommerce geregelt. Dann gelten aber dieselben rechtlichen Grundlagen für dich, wie für Onlineshops! Du brauchst damit dann zwingend AGB auf deinem Blog.

Dass ich auf meiner eigenen Webseite tun und lassen kann, wie mir beliebt, war für mich zum Beispiel der ausschlaggebende Grund, warum ich dann doch wieder von den Plattformen weggegangen bin. Ja, ich habe vielleicht mehr Kunden dadurch erreicht, dass ich mehr Shops damit erreicht habe. Aber durch die Margen habe ich im Prinzip genau den Zugewinn gleich wieder verloren.

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