Keywordrecherche richtig betreiben

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Obwohl sich Google mit seinem Algorithmus immer mehr in eine Richtung entwickelt, in welcher gute Texte mit viel Mehrwert wichtiger sind, als Keywords, sollte man den Einbau selbiger nicht vernachlässigen. Grund dafür ist einfach, dass man dem Suchgiganten so behilflich ist, den Kontext der Website schneller zu erfassen und dann auch dementsprechend schnell das Keyword Ranking nach oben zu treiben.

Was bewirkt der Google Algorithmus seit 2018?

Das Update dieses Jahr ist entscheidend für viele, viele Websites. Aus dem Kontext der eingebauten Texte heraus erkennt die Suchmaschine selbst, für welche Keywords sie wichtig wäre und sortiert sie dort ein. Bei Bedarf sogar, ohne, dass dieses Schlüsselwort auch nur ein einziges Mal fällt.

Schreibst du also einen sehr informativen Artikel über Hamsterhaltung, erkennt die Suchmaschine anhand seiner bisherigen Datenbankeinträge, ob er für den Begriff “artgerechter Hamsterkäfig” relevant ist. Baust du dieses Keyword zusätzlich zumindest einmal in deinem Text ein, umso besser für dich! Google merkt schneller, dass du auch wirklich diese Information bei dir einbaust und wirft dich damit ins Ranking.

Als klare, goldene Regel gilt nach wie vor: Verfasse deine Texte für den Leser und nicht für eine Suchmaschine! Das hindert dich allerdings nicht daran, dir ein paar der wichtigsten Keywords für deinen Fall herauszusuchen und dich inhaltlich danach zu richten.

Wie du das anstellst, erkläre ich dir nun in diesem Artikel!

Keyword Ranking leicht gemacht – 5 wichtige Punkte

Besonders zu Beginn möchte man ja fast verzweifeln, wenn man eher wenig mit SEO & Co. zu tun gehabt hat. Aber keine Sorge, es gibt gar keinen Grund dazu. Keywordrecherche zu betreiben, ist viel einfacher, als man anfangs befürchtet. Du brauchst nur fünf Dinge dazu:

  1. Ein Keywordtool, mit dessen Nutzung du dich schon vertraut gemacht hast
  2. Das Ziel deiner Website ist immer klar vor deinen Augen
  3. Ein Gefühl dafür, über welche Themen du genug weißt, um Artikel darüber zu verfassen
  4. Einen Plan, welche deiner Inhalte für deinen Blog tragend sein sollen (= Cornerstone Content)
  5. Ein Notizbuch oder ein Word/Excel-Dokument, in dem du alles für dich Relevante notierst

Warum ist das so wichtig?

Du brauchst a) Inhalte, die b) dein Ziel errreichen, die wiederum c) ausreichend echten Mehrwert für deine Leser enthalten, die erneut wiederum d) nach einem bestimmten Plan aufgebaut sind, um deine tragenden Unterseiten zu stützen und das alles wird e) durch deine Notizen zu einem umfassenden Redaktionsplan aufgebaut.

Klingt jetzt so zusammengefasst total easy, aber das kann durchaus einige Stunden deiner Zeit beanspruchen. Um die Keywordrecherche zu starten, solltest du daher:

  • dir extra Zeit dafür nehmen
  • einen ungestörten Ort schaffen, an dem du dich konzentrieren kannst
  • ausreichend versorgt mit Getränken und Nahrung sein, um deinen Suchvorgang nicht zu unterbrechen
  • dein Handy und Facebook weit weglassen, denn du willst dich konzentrieren

Natürlich kannst du das auch über ein paar Tage hinweg machen. Wichtig ist, dass du den Anschluss nicht verlierst und gute Ideen dadurch nicht am Ende verloren gehen.

Einmal aufgebaut dauert es eine Weile, bis du dich diesem Redaktionsplan voll und ganz widmen kannst. Schließlich erstellst du hier ein Gebilde, anhand dessen du locker 100 bis 150 Artikel schreiben wirst. Das bringt dir die ersten guten Rankings und ist alles fertig, fängst du nochmal von vorne an – nur orientierst du dich diesmal dann daran, welche deiner Keyword Rankings du nachhaltig steigern kannst, um zum Beispiel von Platz 4 auf Platz 1 zu gelangen.

Das richtige Keywordtool finden

Ich habe dir auf dem Blogger-Ratgeber schon verschiedene Keywordtools vorgestellt. Zum Beispiel den Keywordfinder, oder auch answerthepublic. Beide brauchst du, aber zuerst nutzen wir wirklich ein Keyword-Tool, mit dem du eine ganze Liste aus für dich relevanten Begriffen erhältst. Selbstverständlich kannst du auch den Google Keyword-Planer nutzen, wenn du ein AdWords-Konto hast – oder eben ein anderes Tool deiner Wahl.

Dein persönliches SEO für Blogs beginnen

Damit ich das für dich besser veranschaulichen kann, betreibe ich nun parallel zu dir eine umfassende Keyword Recherche. Dazu nutze ich zunächst den Suchbegriff “Hamster”.

Falls du dich fragst, welches Tool ich hier nutze: Ich greife eigentlich immer auf den Keyword-Planer von Google zurück. Hin und wieder hole ich mir auch durch andere Keywordsuchmaschinen etwas Anregung, aber keine sind so aktuell, wie eigene Tools der Suchmaschine selbst.

Hier habe ich die Möglichkeit, nach Suchanfragen oder auch dem Wettbewerb zu sortieren. Sofern du dich mit den ersten Keywords beschäftigst, auf denen du dein Website Ranking aufbauen möchtest, empfehle ich dir, dich an denen mit einem möglichst hohen Suchvolumen, aber geringem Wettbewerb zu orientieren. Die ganz schwierigen solltest du zunächst nur als Nebenkeywords in einzelnen Artikeln bei dir unterbringen.

Zum Beispiel wähle ich nun “Hamster kaufen” als Hauptkeyword aus und baue zusätzlich “Hamster Zubehör” und “Hamsterkäfig Holz” als Nebenkeywords ein. Später verlinke ich sie auf relevante Artikel, die sich um genau diese Dinge drehen, wodurch ich eine SEO Silostruktur aufbaue und ein höheres Ranking für die schwierigen Keywords auch dementsprechend leichter wird. So eine Struktur ist dabei eines meiner liebsten Werkzeuge, um nachhaltig gute Platzierungen zu landen.

Nachdem ich mir gut 300 bis 350 Begriffe notiert habe, die ich in meine Blogplanung einfließen lassen möchte und zu denen ich gute Themen schreiben kann, strukturiere ich sie untereinander. Zu jedem Artikel kommt ein Hauptkeyword und jeweils zwei bis drei Nebenbegriffe, die sich gut dafür eignen und die auch nicht vom Thema abweichen werden. Hier ein paar Beispiele:

  • Teddyhamster kaufen – Teddyhamster Käfig, Zubehör für Teddyhamster
  • Hamsterkäfig kaufen – Terrarium für Hamster, Goldhamster Käfig kaufen
  • Hamsterlaufrad – Hamster Zubehör, Zubehör Hamster, Hamster Zubehör günstig

Bedenke allerdings immer den Algorithmus von Google! Du musst nun nicht auf Biegen und Brechen diese absolut nicht schön lesbaren Begriffe einbauen. Sie dienen dir lediglich als Richtlinie, damit du auch weißt, wonach deine Leser oft suchen. Schreibst du nun über die Möglichkeit, Terrarien für Hamster zu nutzen, wird Google diese Wortkombination ganz automatisch für dich zusammensetzen – eben auch, wenn du sie gar nicht eingebaut hast.

Die grundlegende Keywordrecherche ausbauen

Du kannst nun noch einmal deine Hauptkeywords in das Keywordtool eingeben, um weitere Begriffe dafür zu finden, die du in deinem Text nutzen solltest. Wichtiger sind allerdings natürliche Synonyme, damit sich Google in deinem Artikel nicht bloß auf den Hauptbegriff konzentriert, sondern dich auch für natürliche Alternativen platziert. Auch das geht in Zukunft völlig automatisch, doch schadet es nicht, hier wieder nachzuhelfen.

Ein Terrarium für Hamster wird zum Beispiel “Nagarium” genannt. Viele deiner Leser kennen diesen Begriff aber vielleicht nicht, also solltest du zusätzlich noch auf alternative Begriffe ausweichen, wie “Glaskäfig für Hamster mit Atmungsgitter” oder aber “Hamsterkäfig ohne giftige Gitterstäbe”.

Wenn du alle Informationen in deinem Text unterbringst, die wichtig sind, fliegen deine Finger dazu ganz automatisch über die Tasten. Notieren solltest du solche Synonyme trotzdem, damit du später bei der Redaktionsplanung genau weißt, was alles in deinen Text muss. So vergisst du es nicht!

Anschließend widmest du dich der Suche nach wichtigen Longtail-Begriffen. Gib dazu jedes Keyword sowie auch die relevanten Synonyme in Google ein und scrolle nach ganz unten.

Google hält hier wichtige Suchanfragen für dich bereit, die oft zu diesen Themen hinzukommen. Dieser Vorgang ist nicht nur wichtig für deine eigene OnPage-Optimierung, du lernst dadurch auch deine Zielgruppe so gut kennen, dass du jeden einzelnen Text perfekt auf sie abstimmen kannst.

Nun geht’s um die Redaktionsplanung

Nachdem du nun sämtliche Begriffe herausgesucht und vorsortiert hast, sie mit Synonymen und auch ein paar Notizen versehen hast, geht es an die Redaktionsplanung. Diese muss nicht zwangsläufig ein bestimmtes Datum beinhalten, sollte aber alle wichtigen Infos aufweisen, damit du den Text ohne Umschweife sofort starten kannst, wenn dir danach ist und du Zeit hast.

Ich schreibe mir zu jedem Thema immer folgende Punkte auf:

  • Titel (ggf. auch Meta- bzw. SEO-Titel für YOAST, meist kommt das aber während dem Schreiben)
  • Kategorien, in welche ich den Artikel später einsortieren will
  • URL (da ich die Permalinks auf “Beitragsname” gestellt habe, schreibe ich die URL meist auf das Hauptkeyword um)
  • Schlagwort (Sollte der Artikel irgendeinem bestimmten Schlagwort zugewiesen werden?)
  • Hauptkeyword und Nebenkeyword(s)
  • Anmerkungen (verschiedene Notizen, zum Beispiel ein paar Synonyme, um sie nicht zu vergessen)

Weitere potentielle Rankings beachten

Es gibt noch ein paar andere Tricks, die Google sehr liebt und mit denen du dein Keyword Ranking enorm pushen kannst. Schmücke deinen Cornerstone Content zum Beispiel mit einer PDF-Datei, die du als Freebie zur Verfügung stellst und die im Titel das Hauptkeyword trägt.

Baue außerdem eine FAQ-Seite zu deinem Thema auf und orientiere dich hierbei an den Fragen, die oft bei Google eingegeben werden. answerthepublic ist hierfür dein bester Freund!

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