Linkbuilding

Worum es sich dabei handelt, erklärt sich ganz simpel durch die Übersetzung ins Deutsche: Linkaufbau. Du machst deinen Blog bekannt(er), indem du den Link dazu verteilst. Es gibt eine Menge Aspekte, die hierzu zählen, weshalb sie mit diesem Begriff zusammengefasst werden.

Google ist grundsätzlich unberechenbar. Niemand weiß, wie sich der Algorithmus noch weiterentwickeln wird und daher gibt es keine sichere Erfolgsgarantie, dass man durch Methode X auch noch in fünf Jahren relevant bleibt mit klassischem Linkbuilding. Trotzdem zählt zunächst einmal auch, dass du deinen Blog dadurch bekannt machst, indem Personen überhaupt erst den Link davon entdecken. Nachfolgend nenne ich dir einige Methoden, wie du Linkbuilding betreiben kannst. Es ist ein äußerst komplexes Thema, weshalb du dich damit auf keinen Fall “zwischen Tür und Angel” befassen solltest. Nimm dir Zeit, hab einen leeren Kopf dafür. Sonst schwirrt dir in spätestens fünf Minuten alles voller Informationen.

 

Zunächst: Gutes gegen schlechtes Linkbuilding.

Dich als Blogger betrifft das nur gering. So etwas ist eher für Firmenwebsites relevant, denn sie vernetzen sich untereinander nicht so stark, wei klassische Blogs. Während deine Seite stark vom Prinzip her durch Mundpropaganda und Verbreitung in relevanten Gruppen an Lesern gewinnen wird, müssen Unternehmen immer sehr stark darauf achten, wo sie ihre Links verbreiten. Grund dafür ist der sogenannte Link Juice, also ein Linksaft. Seltsames Wort, ich weiß. :D Hierbei geht es immer um die Stärke eines Links.

Viel Link Juice = deine Werbung ist viel Wert!

Über die Jahr hinweg hat Google gelernt, Links zu unterscheiden. So ist der Link von einer starken Seite mit viel Trust, einem hohen Pagerank, gutem Content und hohen SEO-Ranks unglaublich viel Wert. Und das zum Teil sogar unabhängig von der Besucheranzahl. Die Werte hierfür errechnen sich zu größten Teilen daraus, wie lange die Leser auf deiner Seite bleiben. Google versucht durch Faktoren, wie Weiterverbreitung von Dritten, Verweildauer und Verweise anderer Seiten auf die deine herauszufinden, ob guter Inhalt vorhanden ist. Der Algorithmus ist klug, aber nicht so klug, dass er den Inhalt von Websites ohne diese Faktoren werten könnte.

Bedeutet im Umkehrschluss also: Verlassen die Leser deine Seite ständig zu früh, werden Beiträge eher selten geteilt und gibt es kaum Backlinks, kann dein Blog in den Augen von Google nicht mit nützlichen Informationen bestückt sein. Dein Ranking wird schlechter und Links, die auf deiner Seite gebucht werden, verlieren an Wert.

Hast du hingegen einen hohen Link Juice aufzuweisen, empfehle ich, das unbedingt in deine Preiskalkulation einzubeziehen. Denn Unternehmen fragen dich für Sponsored Links nur wegen Linkbuilding an. Um nichts anderes geht es hier. Allerdings wird es hier knifflig, also aufgepasst!

Link Juice nützt bei nofollow-Links nichts. Deine Website kann noch so stark ranken, es bringt dem Kunden in Sachen Linkbuilding nichts. Hier haben Sponsored Links also nur dann Sinn, wenn derjenige versucht, deine Zielgruppe anzusprechen. Das ist auch der Grund, warum Unternehmen oft dofollow-Links von dir verlangen. Für die verschlechtert Google allerdings dein Ranking, wenn sie bezahlt sind und das bemerkt wird. Was wiederum den Link Juice verschlechtert und deine Links allgemeinhin wertloser macht. Verstehst du den Teufelskreis?

Merke dir daher: Es gibt immer zwei Optionen, warum jemand einen Link von dir möchte:

  • Werbung in der richtigen Zielgruppe
  • Linkbuilding

Wie errechnet man Link Juice?

Folgende einfache “Rechnung”:

PageRank + Trust + Content = Link Juice

Je höher(wertiger), desto besser ist auch der Link Juice! Den Trust deiner Website kannst du mithilfe von Majestic überprüfen, während der PageRank ganz leicht über den PageRank Checker abzurufen ist. Viele Unternehmen schauen im Vorhinein oft, wie hoch der Sichtbarkeitsindex einer Homepage ist, ehe die Zusammenarbeit starten kann.

 

Und wie wird Linkbuilding nun betrieben?

Es gibt eine riesige Bandbreite, das zu tun. Wie du den vorergehenden Zeilen bereits entnehmen hast können, ist es von der Qualität der Backlinks entscheidend, wie gut und schnell das SEO funktioniert. Willst du das Linkbuilding bloß betreiben, um auf deinen Blog aufmerksam zu machen, dann kannst du jede Variante nach Lust und Laune durchprobieren. Diese Möglichkeiten gibt es:

  • Gastartikel mit Backlinks
  • Werbung in Facebookgruppen für Blogger
  • Nutze #blogger_de auf Twitter, Instagram & Co.
  • Tritt Bloggernetzwerken bei
  • Betreibe Linktausch mit anderen Bloggern
  • Trag dich beim Blog-Zug ein
  • Trage deinen Blog in Webverzeichnisse ein
  • Nutze Social Bookmarks
  • Poste in Foren mit Link in der Signatur
  • Streue den Link auf gutefrage.net & Co.

Bedenke, dass es, wie bereits beschrieben, unterschiedliche Qualitätsstufen gibt. Gastartikel ist zum Beispiel nicht gleich Gastartikel. Aber du kannst solche nutzen, um echte Leser, anstatt Google auf dich aufmerksam zu machen. Wichtig ist hier, strategisch klug zu setzen. Ein Bloggerinterview auf einem Reiseblog nützt vielleicht nicht so viel, wenn du eigentlich Rezepte schreibst.

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