Newsletter als Blogger effektiv nutzen

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Newsletter Marketing; die einen können sich nichts besseres Vorstellen, die anderen verfluchen es. Bei Newslettern hält sich die Öffnungsrate meist im Rahmen. Marketing per E-Mail ist nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Blogger ein lohnendes Geschäft. Vorausgesetzt, dein Newsletter ist gut durchdacht, kann dieser das perfekte Instrument sein, um eine intensive Nutzerbindungen zu schaffen.

Warum Newsletter für Blogger so wichtig sein können

Newsletter scheinen vielleicht etwas aus der Mode zu sein, aber sie bewähren sich immer wieder und sind außerdem weit verbreitet in der Bloggerszene.

Natürlich besteht die Möglichkeit, sich als Fan eines Blogs auch über Facebook, Instagram oder andere Dienste am Laufenden zu halten.

Newsletter sind dennoch eine sinnvolle Ergänzung, da du damit persönlich und direkt auf Neuigkeiten aufmerksam machen kannst! Diese werden auch nicht aus dem Newsfeed herausgefiltert und gehen auch nicht in der Instagram Bilderflut unter. Stattdessen landen sie zuverlässig in der Mailbox. Nutzer werden so in regelmäßigen Abständen informiert und daran erinnert, dass es dich und deinen Blog nach wie vor gibt.

Wichtig dabei ist es, auf sich selbst Aufmerksam zu machen. Mittlerweile gibt es eine große Anzahl an interessanten Blogs, sodass man gar nicht mehr nachkommt, alles zu lesen, sehen oder zu hören. Vieles, was lesenswert wäre, geht leider unter. Es kommt nicht nur auf gute Inhalte an, diese sollten auch aufregend präsentiert werden, damit sie sich gut verkaufen. Mit einem Newsletter kann das vergleichsweise einfach und kostengünstig erreicht werden.

Das wohl Wichtigste: Der Betreff muss sitzen

Auf keinen Fall sollte der Newsletter vom Empfänger ungelesen gelöscht werden. Ausschlaggebend ist hier bereits die Betreffzeile. Worte, wie „gratis“, „kostenlos“, „super Angebot“ und „uninteressante Infos“ sind wie die Phrase „Newsletter [Monat]“, verleiten einen Empfänger dazu, das Mail einfach zu löschen oder es direkt als Spam zu markieren. Sofern es nicht der Spamfilter längst selbst deshalb rausfiltert, ohne dass der Empfänger etwas davon mitbekommt.

Deine Betreffzeile muss Interesse wecken und den Empfänger neugierig werden lassen. Die Nutzer müssen den Gedanken fassen: „Ich verpasse hier etwas, wenn ich das nicht lese!“ Dann bist du auf dem richtigen Weg.

Auch beim Lesen darf das Interesse nicht auf der Strecke bleiben. Es ist wie mit der Karotte vor dem Esel. Dein Newsletter muss auf den ersten Blick klar aufgebaut sein und einen roten Faden aufweisen. Kostenlose Downloads, Rabatte oder eine Einladung können die sinnbildliche Karotte sein. Diese ist dein Call-to-Action und darf auch mehrmals erwähnt als Button, Textlink oder Bildlink beworben werden.

Folgende Punkte solltest du dir immer im Hinterkopf behalten:

  • Die Betreffzeile sollte dem Newsletter entsprechen (keine „Fake News“!).
  • Wenn möglich, muss er kurz sein.
  • Der Inhalt muss auf einen Blick verständlich sein.
  • Deine Worte müssen ehrlich sein und zugleich Neugierde wecken.
  • Liefere deinem Leser den Content, den du in der Betreffzeile versprichst.
  • Es wäre natürlich hervorragend, wenn dein Newsletter noch einen zusätzlichen Mehrwert im Vergleich zum Blog bietet.

Tipp: Unbedingt auf werblichen Anklang in der Betreffzeile verzichten, andernfalls könnte dein Newsletter automatisch im Spam landen.

Dein Leser steht immer im Mittelpunkt: Auch im Newsletter

Newsletter werden nicht abonniert, damit man ständig Werbung im Posteingang hat. Man erwartet sich einen Nutzen, Vorteile, Vergünstigungen, nützliche News und Artikel, die man nicht verpassen möchte. Schreibe unzensiert, verwende eine direkte Ansprache, anstatt nur von einem Wir zu sprechen und betone die Vorteile für den Leser, damit er sich überhaupt erst dazu anmeldet.

Grundsätzlich gilt: Mach einen Newsletter, den du selbst gerne lesen würdest.

Dein Newsletter muss dein Angebot verkaufen

Vermittle die Vorteile deines Angebotes, nicht die Eigenschaften. Produkteigenschaften sind nicht relevant, wenn der Leser den Nutzen nicht versteht bzw. sich dieser nicht gleich erschließt.

Hier ein Beispiel: Du solltest nicht darüber schreiben, wie super deine Schuhe sind, sondern dass diese jetzt im Angebot erhältlich sind oder kostenlos versendet werden.

Jedes Wort in deinem Newsletter sollte außerdem eine Aktion im Leser hervorrufen. Fasse dich kurz, verwende eine aktive Sprache und komm auf den Punkt, so lautet die Devise. Zum Fachsimpeln und Fakten durchkauen gibt es andere Plattformen; entweder deine Social-Media-Kanäle oder eben deinen Blog.

Wenn du Handlungsaufforderungen einbindest (z. B. durch „Hier klicken“ oder „mehr erfahren“) wird deine Click-Through-Rate in den Keller gehen. Definiere, was und vor allem warum der Leser Aktionen ausführen soll. Damit also: Welchen Nutzen hat der Leser davon?

Der Versandzeitpunkt rundet alles ab

Überprüfe deine Statistiken und höre auf dein Gefühl, um die Abstände zu ermitteln, in denen dein Newsletter gesendet werden soll. Abonnenten täglich mit News vollzuspammen wird nicht zum Erfolg werden, aber eine gewisse Regelmäßigkeit lässt deine Nutzer dich und deinen Blog eben nicht vergessen.

Essenziel für den Erfolg ist auch der Zeitpunkt der Aussendung. Wenn du bereits eine Facebookseite betreibst, ist dir dieses Problem bereits bekannt. Leider reicht es nicht, einen Top-Newsletter zu versenden, wenn deine Zielgruppe keine Zeit dafür hat oder gerade nicht online ist. Du kannst dich hier nur ausprobieren n und für dich selbst einen optimalen Zeitpunkt ermitteln.

Grundsätzlich solltest du hier ein Trackingsystem verwenden, um herauszufinden, zu welcher Uhrzeit die stärkste Aktivität 24 Stunden nach dem Newsletterversand kommt.

Hier noch ein paar Anhaltspunkte für deine Zeitplanung:

  • Die meiste Postfächer sind am Morgen schon sehr gut mit den To-Dos für den Tag gefüllt.
  • Viele sind bis zum frühen Nachmittag in der Arbeit eingespannt, zum Feierabend hin sinkt die Konzentration in der Regel. Eine gute Chance ergibt sich hier für deinen Newsletter, um als kleine Ablenkung zu dienen.
  • Durch Smartphones wird auch nach Feierabend schon mal der Posteingang geprüft, ab 20 Uhr könnte auch hier der Newsletter sinnvoll sein.
  • Grundsätzlich kommt es aber auf deine Zielgruppe an. Sprichst du zum Beispiel Selbständige an, können die genauso gut insbesondere abends und nachts aktiv sein.
  • Unter der Woche sind Dienstag, Mittwoch und Donnerstag empfehlenswert. Da Montag der stressigste Tag der Woche ist und am Freitag die meisten gedanklich schon im Wochenende sind, fallen diese Tage meist weg.
  • Ob es am Wochenende Sinn macht, kommt auf deine Themen und Ziele an.
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