7 Wege zu mehr Newsletterabos

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Es gibt einige Gründe, die dafür sprechen, als Blogger einen Newsletter anzubieten. Sei es nun dazu, um die Leserbindung, oder die eigene Reichweite zu stärken. Wie oft kommt es vor, dass man selbst auf einen tollen Blog stößt und ihn wenige Tage später einfach wieder vergisst? Durch Newsletter gibst du deinen Lesern die Chance, noch öfter etwas von dir zu lesen. Vor allem dann, wenn du dich auf eine einzelne Nische ganz speziell konzentrierst, lässt sich das Onlineangebot damit perfekt erweitern.

Aus welchem Grund abonnieren Besucher einen Newsletter?

Um ein solches Marketinginstrument gezielt einzusetzen, musst du die Beweggründe deiner Besucher verstehen. Branchenabhängig variieren die ausschlaggebenden Faktoren, weshalb eine Anmeldung geschehen ist:

  • Sie wollen sich über Folgeartikel informieren.
  • Mit dem Blog werden Dienstleistungen verbunden; Im Newsletter gibt es womöglich Rabattaktionen.
  • Es soll rechtzeitig eine Information zu neuen Blogserien geben.

In jedem Fall ist das Abonnieren deines Newsletters ein Zeichen dafür, dass du das Vertrauen einer Person gewonnen hast. Derjenige ist überzeugt von dem Inhalt, den du bietest. Nun hast du die Chance, diese Bindung zu vertiefen. Der größte Vorteil hiervon ist ganz klar, dass du auf einen Schlag eine Menge Traffic generierst, wenn es Neuigkeiten auf deinem Blog gibt. Und das wiederum macht deinen Blog langfristig wertvoller.

Die DSGVO hat für Blogger vor allem einen großen Nachteil: Freebies dürfen nicht mehr durch die Anmeldung von Newsletter zugänglich gemacht werden. Das ist für viele ärgerlich, denn schließlich haben viele Blogbetreiber Mailabonnenten mit einem solchen Gratisdownload gelockt.

Gegen Gesetzesänderungen kann allerdings niemand von uns etwas tun. Stattdessen biete ich dir heute einige Möglichkeiten, wie du auch ohne Freebies täglich neue Newsletteranmeldungen generierst.

1. Biete zusätzlichen Mehrwert

Wo auch immer du die Anmeldung zum Newsletter platzierst, spicke diesen Bereich mit ein paar Worten darüber, was die Abonnenten hier erwarten wird. Nenne in Stichworten, wie oft in der Woche bzw. im Monat ein Versand erfolgt und wozu du diesen nutzt.

In dieser Form lässt sich ein Newsletter zum Beispiel mit aktuellen Themen von deinem Blog verbinden. Weise auf Social-Media Kanälen beim Posten des neuen Beitrags darauf hin, dass noch mehr Infos dazu im nächsten Newsletter folgen werden. Ist es sehr umfangreich, nutze die Gelegenheit und biete einen Folgenewsletter. So gibst du nebenher auch deinen Lesern die Chance, die zunächst erhaltenen Informationen erst einmal zu verarbeiten, ehe der nächste Schwall daherkommt.

2. Verwende Pop-Ups

Eine durchaus umstrittene Methode, weil es für viele als Anlass genommen wird, die Seite sofort wieder zu verlassen. In Zeiten, die davon geprägt sind, dass man überall mit Werbung konfrontiert wird, sollte man eher subtile Wege nutzen. Aus diesem Grund empfehle ich die Variante über Pop-Ups nicht, denn für meinen Geschmack ist sie einfach zu aufdringlich. Ob das auch auf dein Webangebot zutrifft, musst natürlich letzten Endes du selbst entscheiden.

3. Verlinkung in der Sidebar bzw. im Footer

Simpel, aber dennoch. Wenn sich die Besucher von deinem Blog überzeugt fühlen, klicken sie selbst auf die Anmeldung und abonnieren den Newsletter. Du musst ihnen nur die Möglichkeit dazu geben, also trau dich ruhig, einen Block damit entweder in die Sidebar oder auch im Footer einzubinden. Welche Variante du wählst, bleibt dir überlassen. Jede hat ihre eigenen Vorteile:

  • In der Sidebar besteht die Chance, dass die Besucher den Newsletter schneller sehen und sich direkt dafür anmelden.
  • Im Footer finden sie ihn vor, wenn ein Blogartikel zuende gelesen worden ist und sie interessiert weiter nach unten scrollen.

4. Erschaffe exklusive Leistungen

Versprich auf der Anmeldeseite des Newsletters eine ganz exklusive Dienstleistung! Beschäftigst du dich auf deinem Blog mit Fotografie? Dann integriere in jedes Mail einen speziellen Tipp, den du selbst in der Praxis anwendest. Dreht sich bei dir alles um Smoothies? Dann erschaffe für deine Newsletter ein schnelles Rezept, das so genial wie einfach ist, dass es einfach jeder probieren möchte.

Wichtig ist in jedem Fall, dass dies nicht der Hauptinhalt des Newsletters ist. Variiere auch die Platzierung davon, damit das Mail jedes Mal gelesen wird. Mal ist das Rezept zu Beginn zu finden, dann wieder am Ende – ein anderes Mal einfach mittendrin zwischen zwei wichtigen Punkten. Solange der Übergang passt, ist doch alles super. Deine Leser werden die Idee lieben! Wer ist schließlich nicht dazu bereit, für regelmäßige Gratisleistungen seine Mailadresse herzugeben, wenn Bedarf dazu besteht?

5. Biete Ein-Klick-Abonnements an

Anmeldungen für einen Newsletter steigen, wenn die Besucher dazu nichts eingeben müssen. Um das auf deinem Blog bewerkstelligen zu können, benötigst du ein Newsletter-Plugin, das über eine eigene Mailadresse seine Datenbanken anspricht. In der Regel ist die Zielmailadresse wie subscribe@testdomain.at aufgebaut. Jede Mailadresse, die hierhin eine Nachricht sendet – auch, wenn sie leer ist – wird für den Newsletter angemeldet. Du musst nur noch einen Anmelde-Text mit dieser Mailadresse verlinken und schon können sich die Besucher per Knopfdruck anmelden.

Diese Lösung ist noch nicht sehr weit verbreitet. Daher gibt es noch kaum fertige Plugins, die so etwas anbieten. Gerne verlinke ich eure Tipps dazu, ab damit in die Kommentare!

6. Verlose regelmäßig etwas

Schnüre Gewinnpakete, die zu deiner Nische passen und biete regelmäßig eine Verlosung an, die unter allen Newsletterteilnehmern geschieht. Das Ergebnis des Gewinnspiels teilst du dann nicht auf dem Blog mit, sondern in einem eigenen Mail. Schließlich handelt es sich hier um ein exklusives Ereignis deiner Abonnenten.

Wie oft du so etwas veranstaltest, ist natürlich ganz dir überlassen. Einmal die Woche würde aber vermutlich zu viel sein. Starte zum Beispiel anfangs noch mit einem halbjährlichen Event und steigere dies auf jedes Quartal, wenn es einmal über 500 Anmeldungen werden.

7. Richte eine Landingpage für den Newsletter ein

Viele arbeiten nur mit einem kleinen Anmeldebereich, aber ich empfehle eine ganz eigene Unterseite dafür. Neben der Tatsache, dass sich dies super mit der Vorstellung im erstgenannten Punkt kombinieren lässt, kannst du hier auch eine Empfehlfunktion einrichten. So hat jeder Interessent die Möglichkeit, deinen Newsletter mitsamt Blog an Freunde zu empfehlen.

Ich selbst biete im Moment keinen an, da ich die Zeit für dieses Projekt zunächst für weitere Blogbeiträge nutzen möchte. Dafür kannst du die Fanpage auf Facebook abonnieren, um auf dem Laufenden zu bleiben. 🙂

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2 Comments

  1. One-Click-Lösungen überzeugen mich nicht wirklich – mailto Links sind nicht das gelbe vom Ei, wenn ein Nutzer z.B. Gmail verwendet aber Thunderbird oder Outlook als Standard-Mail-App im OS eingestellt hat… ist auch kein großes Hindernis: Wer den Newsletter haben möchte, gibt auch seine Adresse ein.

    Übrigens erziele ich mit Sidebar-Formularen bessere Conversion-Raten als mit Pop-Ups… hat mich selbst überrascht.

    Eine Frage noch zum Intro: “Die DSGVO hat für Blogger vor allem einen großen Nachteil: Freebies dürfen nicht mehr durch die Anmeldung von Newsletter zugänglich gemacht werden. Das ist für viele ärgerlich, denn schließlich haben viele Blogbetreiber Mailabonnenten mit einem solchen Gratisdownload gelockt.”

    Hast du dazu eine Quelle? Das wär mir vollkommen neu – Opt-In und Zustimmung zur Datenspeicherung ist doch völlig unabhängig von Freebies. Kann es sein, dass du da “Privacy by Design” etwas überinterpretierst?

    1. Hi Ritchie,
      danke für dein Feedback. Daher ist es ja wichtig, dass jeder seine eigenen Vorlieben entdeckt und die dann auch mit dem Besucherverhalten abstimmt. 🙂
      Bezüglich deiner Frage: Die Quelle ist der Beschluss. Er besagt, dass die Herausgabe von persönlichen Daten nur mehr freiwillig erfolgen darf. Eine Kopplung an Gratiselemente versucht so eine freiwillige Bekanntgabe zu umgehen, daher ist sie mit der DSGVO nicht mehr gestattet. Die Downloads werden in dem Sinn nämlich nicht mit Geld, sondern den eigenen Daten bezahlt; Ein Fakt, den man nicht außer Acht lassen darf.
      LG Barbara

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