3 peinliche Fehler bei der Auftragssuche & wie du sie ganz easy vermeidest

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Aus meinem Artikel über die Kundenakquise ohne Abmahnung weißt du bereits, dass dir als Blogger recht häufig die Hände gebunden sind. Du darfst nicht einfach Unternehmen querbeet anschreiben, Kontaktdaten im Impressum sind keine Aufforderung zur Kontaktaufnahme und ganz generell solltest du nur dann reagieren, wenn Unternehmen aktiv suchen oder sie auf dich zukommen.

Bedeutet also im Genauen: Du reagierst nur auf Unterseiten, die sich speziell an professionelle Blogger zur Kooperation richten, bietest eine Kontaktseite für Kooperationen selbst auf deiner Seite an und reagierst auf direkte Inserate.

Aber gerade die Auftragssuche über Inserate bietet oft eine Reihe verschiedenster Fettnäpfchen. Ich habe daher für diesen Artikel einmal meine Erfahrungen von der Gegenseite zusammengefasst. Denn oft übernehme ich für Unternehmen die Bloggersuche und was mir da schon für peinlicher Patzer untergekommen sind, ist einfach jenseits von Gut und Böse.

Peinliche-Fehler-als-Blogger

1. Mach dich nicht über das Inserat lustig

Ob nun in Form des (in so einem Fall) passiv aggressiven Lach-Smileys auf Facebook oder indem direkt scharf geschossen wird, ist ganz egal. Wer sich lustig macht, ist unprofessionell und mitschuld daran, warum Blogger oft einen schlechten Ruf haben.

Wenn du das Produkt belächelst, dann denk dir deinen Teil, aber scroll weiter. Denk immer an die Netiquette! Wer Spaß haben will, muss auch freundlich sein.

2. Lies das Inserat (& halte dich an Angaben)

Angenommen, du findest das Inserat auf Facebook. Darin steht, dass nur Blogger aus der Schweiz gesucht sind und auf PNs nicht reagiert wird. Man solle sich ausschließlich per Mail melden. Nun schickst du eine PN und fragst darin, ob denn auch Blogger aus Österreich gesucht sind. Finde den Fehler!

Das Zauberwort lautet hier sinnerfassend zu lesen. Wenn ich merke, die Person am anderen Ende ist nicht einmal dazu in der Lage, diese zwei simplen Infos aufzunehmen und sie entsprechend zu verarbeiten, dann ist die Kooperation für mich schon gestorben. Man darf als Blogger nicht immer nur über Horrorkunden schimpfen, sondern muss sich auch selbst mal an der Nase nehmen.

Mit anderen Worten: Angaben nicht verstanden, durchs Raster gefallen. Du darfst dich nicht einmal wundern, wenn du keine Antwort erhältst, denn wer hat im geschäftigen Alltag denn dazu Zeit übrig, um sie zu verschwenden?

Ja, genau das ist das nämlich. Zeitverschwendung. Willst du Zeitverschwendung für jemanden sein? Nein? Dann lies das Inserat aufmerksam!

3. Wende Zeit für das Anschreiben auf

Du darfst nicht vergessen, dass du dich hier im Prinzip gerade auf etwas bewirbst. Und da ist es wie im Leben eines Angestellten. Sieht die Bewerbung schon so aus, als ob sich da jemand so absolut keine Mühe gemacht hätte, landet sie im Papierkorb. Das hat nämlich was mit Respekt zu tun.

Bei einer Kooperation will dein Geschäftspartner von dir genauso etwas, wie du von ihm. Während du eine angemessene Bezahlung haben willst, um weiterhin Geld als Blogger zu verdienen, möchte das Unternehmen einen guten und vor allem qualitativen Werbeplatz. Die Zielgruppe soll erreicht werden, es stellt nicht nur eine reine Geschäftsausgabe dar, sondern bringt im besten Fall auch Kunden.

Daher: Wende Zeit für das Anschreiben auf!

  • Wenn bekannt ist, um welches Produkt es geht, mach schonmal ein paar Vorschläge, wie du es in Szene setzen könntest, um es der Zielgruppe zu verkaufen. Als magische Zahl sehe ich hier gerne die Drei an.
  • Gibt es besondere Erfahrungspunkte, was deine Leser betrifft, dann bring das an dieser Stelle ein. Interagieren sie zum Beispiel besonders gut bei einem Gewinnspiel? Dann ließe sich die Kooperation perfekt um so etwas erweitern!

Warum ist es so wichtig, diese Fehler zu vermeiden?

Du weißt selbst am besten, dass es heutzutage so viele Menschen da draußen gibt, die sich daran versuchen, mit dem Bloggen Geld zu verdienen. Daran ist natürlich überhaupt nichts Verwerfliches, jedoch sorgt ein höherer Mitbewerb gleichzeitig auch zu sehr viel mehr Anschreiben an die Unternehmen. Und diese beginnen dann nach einer Zeit einfach rigoros auszusortieren. Mach ich nicht anders!

Ein gutes Inserat ist möglichst kurz, besteht aus ein paar Angaben und etwas Fließtext und wer dabei schon Schwierigkeiten zeigt, sinnerfassend zu lesen, ist definitiv niemand, mit dem man zusammenarbeiten möchte. Wie soll es schließlich dann bei der Kooperation aussehen, wenn einfach nichts beachtet wird, das man fordert?

Unternehmen möchten professionelle Werbepartner. Also verhalte dich auch wie einer!

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