Pinterest als Blogger richtig nutzen

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Heute habe ich einen wundervollen Gastbeitrag für dich! Lisa von LisasBunteWelt nutzt Pinterest seit mittlerweile zwei Jahren. Da sie dadurch einiges an Traffic bezieht, teilt sie heute ihre Erfahrungen mit uns und hat einige Tipps für dich parat, wie du deinen eigenen Auftritt bei dieser Suchmaschine verbessern kannst.


Pinterest ist inzwischen eine der wichtigsten Plattformen, wenn es um Social Media Marketing geht. Die Bildersuchmaschine eignet sich nicht nur um digitale Inhalte zu verbreiten, sondern auch um Ideen zu Sammeln und Themenschwerpunkte zu setzen. Darum sollte Pinterest unbedingt Teil deiner Social Media Strategie sein.

In diesem Beitrag möchte ich die meine Social Media Strategie mit Pinterest verraten und dir ein paar Tipps und Tricks rund ums Pinterest Marketing geben.

Wenn du noch nicht so viel Hintergrundwissen über Pinterest besitzt, empfehle ich dir bei der lieben Barbara von Kaleidocom vorbei zu schauen. Dort lernst du was Pinterest überhaupt ist und wie die Plattform funktioniert. Außerdem hilft sie dir Pinterest in deine Social Media Strategie zu integrieren.

Meine Erfahrungen mit Pinterest und Social Media Marketing

Ich selbst nutze Pinterest bereits seit über zwei Jahren als Trafficquelle für meinen Blog. Mein Pinterest Profil findest du hier.

Inzwischen gelangt, wie du auf der nächsten Grafik sehen kannst, der meiste Traffic über Pinterest zu meiner Website. Gegen Pinterest sind die Traffic-Quellen Facebook und Instagram fast unscheinbar. Als ich mit Pinterest angefangen habe, war mich auch nicht bewusst wie viele Menschen Pinterest nutzen. Inziwschen nutze ich Pinterest selbst gerne um Ideen und Content zu finden.

Was passiert, wenn ein Pin viral geht?

Dieses Erlebnis hatte ich bereits im Oktober 2018. Mein Bananenbrot Rezept wurde plötzlich von vielen Pinterest Nutzern weiter gepinnt, was für eine enorme Reichweite des Pins sorgte. Folgende Grafik zeigt das dazugehörige Diagramm aus Google Analytics.

Nach diesem Ereignis haben sich meine täglichen Blog-Aufrufe verdoppelt.

Wie du mit Pinterest Social Media Marketing betreiben kannst!

#1 Erstelle gute und hochwertige Pins!

Bei der Erstellung von Pins gibt es einige Dinge, die du unbedingt beachten solltest.

  • Hochformat eignet sich besser als Querformat.
  • Ideal ist ein Pin mit einer Auflösung von 600*900 Pixel. Aber auch längere Pins mit 600*1260 Pixel oder Infografiken mit 800*2000 Pixel funktionieren gut. Bei den längeren Pins wird ein Teil abgeschnitten in der Vorschau. Das solltest du unbedingt beachten!
  • Nutze Text auf deinen Grafiken, welcher zum Klicken anregt.
  • Bilder mit Menschen kommen gut bei Pinterest an, genau so wie Rottöne und helle Bilder.
  • Sorge für einen Wiedererkennungswert auf deinen Bildern.
  • Schreibe eine gute Überschrift und nutze eine aussagekräftige Beschreibung. Darin solltest du geschickt Keywords verpacken.

Ich habe mir auf Photoshop mehrere Pin-Vorlagen angelegt. Für jeden neuen Blogbeitrag erstelle ich mir mithilfe dieser Vorlagen 4-5 neue Pins. Das dauert höchstens 5 Minuten bei mir.

Andere nutzen auch das Tool Canva zur Pin-Erstellung.

#2 Pinne deine Pins mit System auf verschiedenen Pinnwänden.

Für das Pinnen auf Pinterest habe ich ein eigenes System entwickelt, welches für mich sehr gut funktioniert. Dabei gehe ich folgendermaßen vor:

Alle neuen Pins pinne ich zunächst auf einer Pinnwand, die all meine eigenen Pins enthält. Von dort aus pinne ich die Pins in verschiedenen Zeitabständen weiter.

Ich habe mir eine Excel Liste angelegt, auf der ich sowohl alle Pins, als auch alle Pinnwände (Eigene und Gruppenpinnwände) eingetragen habe. Pinne ich ein Pin auf einer Pinnwand, trage ich das in der Liste ein. Passt ein Pin nicht zur Pinnwand, markiere ich das Feld mit rot. So habe ich immer einen Überblick auf welcher Pinnwand welcher Pin schon gepinnt wurde.

Tools wie zum Beispiel Tailwind machen das mit dem Pinnen automatisch. Wer das aber von Hand machen möchte, sollte sich unbedingt auch eine Liste anlegen um den Überblick zu behalten.

#3 Pinnen, pinnen, pinnen und authentisch sein.

Pinterest mag es, wenn du die Plattform ordentlich nutzt. Dazu gehört auch das pinnen. Pinne nicht nur deine eigenen Pins auf relevante Pinnwände, sondern pinne auch passende Pins von anderen auf deine Pinnwände. Das sorgt für Reichweite und ein gutes Nutzerverhalten.

Du solltest regelmäßig pinnen und am Ball bleiben. Dabei empfehle ich dir verschiedene Uhrzeiten und Layouts auszuprobieren um herauszufinden, was deine Zielgruppe am meisten anspricht. Mit der Pinterest-App geht das Pinnen übrigens auch bequem von Unterwegs.

#4 Nutze Gruppenpinnwände für mehr Reichweite!

Gruppenpinnwände sind Pinnwände auf denen mehrere Menschen mitpinnen können. Diese Pinnwände sorgen auch nochmals für einen Reichweiten-Boost. Eine Gruppenpinnwand erkennst du an dem Kreis am linken, unteren Ende der Pinnwandvorschau. In dem Kreis befinden sich Profilbilder der Teilnehmer.

#5 Achte nicht auf die Follower! Pinterest funktioniert anders als andere Social Media Plattformen!

Während du bei Instagram vor allem Follower benötigst um Reichweite aufzubauen, funktioniert Pinterest ganz anders. Wie Pinterest genau funktioniert, kannst du auf Pinterest selber nachlesen. Dort findest du auch tolle Tipps zum Pinnen.

Fakt ist: Bei Pinterest brauchst du gute Pins und ein wenig Glück um erfolgreich zu sein. Ganz unabhängig von den Followern. Pinnt die richtige Person zum richtigen Zeitpunkt deinen Pin auf eine Pinnwand, dann hast du es geschafft. Und die Follower kommen dann ganz von alleine.

#6 Nutze Rich Pins

Rich Pins haben im Gegensatz zu normalen Pins zusätzliche Informationen für den Leser parat. Außerdem stechen sie durch eine fett gedruckte Überschrift hervor. Da Rich Pins leicht einzurichten sind und gut bei den Lesern ankommen, solltest du sie unbedingt einbauen.

Das waren meine Erfahrungen zum Thema “Social Media Marketing mit Pinterest”.

Hast du bereits eigene Erfahrungen mit Pinterest sammeln können ? Dann hinterlasse gerne einen Kommentar. Ich freue mich über dein Feedback!

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