Selfcare für selbständige Blogger – hier meine 7 Tipps dazu

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Du kennst das ja: Als Blogger arbeitet man einfach von überall aus. Im Büro setzt man sich schnell an den PC, um nochmal die Kommentare zu checken und im Wohnzimmer liegt sowieso der Laptop immer bereit, dass man mal schnell ein paar Worte tippen kann, wenn die Inspiration gerade groß ist.

Nun aber der nicht überraschende Spoileralarm: Damit machst du dich krank!

Hör auf, nonstop zu arbeiten und beginne, Selfcare zu betreiben. Denn deine Psyche ist dein wichtigstes Gut, egal ob bei körperlicher oder geistiger Arbeit. Und ohne dass du ausgeruht bist, wird es mit kreativer Arbeit auch so gut wie gar nichts.

Fakt ist ja, du bist viel produktiver, wenn du dir genug Zeit für dich selbst nimmt. Ich hab hier jetzt ein paar Tipps für dich, wie du es zu mehr Selfcare schaffst.

Arbeite smarter statt härter

Fangen wir direkt mit dem Thema an, das ich auch in meinem neuesten ebook eingehend behandle. Du bist nun ein Unternehmen und musst auch beginnen, dementsprechend zu denken. Deine Zeit nur im Verhältnis 1 zu 1 gegen Geld zu tauschen wird zwar in den ersten Monaten ganz interessant und lukrativ sein können, aber irgendwann stößt du auf deine Grenzen und dabei ist es dann schade um das ganze Skalierungspotential.

Was du auslagern kannst, lagerst du auch aus. Damit du dafür Budget hast, wird das entsprechend in deine Preise eingeplant. Kümmere dich zum Beispiel nicht weiter selbst um Buchhaltung, Themenrecherchen oder die Betreuung deiner Social Media Kanäle. Dafür gibt es zuverlässige Freelancer!

“Lass dein Geld für dich arbeiten” ist nicht ohne Grund der Leitsatz vieler Unternehmer, denn sobald dir das einen unternehmerischen Vorteil verschafft, ist es wichtig, darüber nachzudenken.

Stell dir nur vor, wie viele Kooperationen du zusätzlich umsetzen könntest, wenn du die ganze in Büroarbeit investierte Arbeitszeit zurückbekommst!

Eine virtuelle Assistenz kann dich zum Beispiel auch soweit unterstützen, dass du deine Blogeinträge nur diktierst und dein Assistent diese dann für dich abtippt. Oder du fasst nur Stichwörter zusammen und er schreibt daraus dann einen Text für dich. Das macht zum Beispiel für all jene Blogger Sinn, die viel Zeit ihres Arbeitstages damit zubringen, Rezepte zu kreieren und Fotos zu schießen!

Checke deine Mails nur zweimal am Tag

Mails können ganz schöne Ablenkungen darstellen, daher solltest du sie nur zu wenigen festgelegten Zeitpunkten checken.

Sobald du merkst, dass zweimal am Tag rund dreißig Minuten nicht mehr ausreichend sind, um alles zu beantworten, wird es Zeit, über helfende Hände nachzudenken.

Entweder das, oder du kannst es dir leisten, einen Tag in der Woche rein für die Bürokratie zu opfern (solltest du aber auch nur solange tun, wie dir das Budget zum Auslagern fehlt).

Lege eine feste Social Media Stunde pro Tag ein

Ähnlich verhält es sich mit Social Media, das ist nämlich ein wahnsinniger Zeitfresser.

Im besten Fall schaffst du es nämlich, beides – also Social Media und Mails – in nur zwei Stunden am Tag unterzubringen.

Es versteht sich von selbst, dass du in dieser einen Stunde nur die Social Media Kanäle deines Blogs abcheckst und dich dabei dann auch der Vernetzung mit anderen Bloggern widmest. Private Inhalte sollten in der Zeit nichts in deinem Terminkalender zu suchen haben, also besser die süßen Katzenvideos direkt wegklicken.

Feierabend festlegen & das dann auch einhalten

Der Titel erklärt sich im Grunde von selbst. Wann immer ich mit anderen Bloggern spreche, scheint ihnen aber gerade das am schwersten zu fallen. Und das liegt eben daran, dass wir meist von zu Hause aus arbeiten und dann schnell Privat- und Berufsleben ineinander fließen lassen.

Würde es dir leichter fallen, wenn du das räumlich voneinander trennen kannst, solltest du vielleicht darüber nachdenken, dir ein Büro zu mieten oder dich einem Coworking Space anzuschließen.

Mir persönlich hat es sehr geholfen, mir keinen neuen Laptop oder Tablet-PC mehr zuzulegen, als mein Surface nach ein paar Jahren den Geist aufgab. So komme ich nicht mehr in Versuchung, zu arbeiten, sobald ich nicht mehr am PC sitze.

Pausen einlegen

Natürlich solltest du an deinem Arbeitstag auch immer genug Pausen einlegen.

Empfohlens ind jeweils zehn Minuten Bildschirmpause nach allen 50 Minuten.

Neben den Bildschirmpausen solltest du dir natürlich Zeit nehmen, genug zu Trinken und selbstverständlich eine Mittagspause zum Essen machen, wenn du es bevorzugst, deinen Arbeitstag an einem Stück einzulegen.

genug Zeit für Hobbies einplanen

Damit du deine Batterien wieder aufladen kannst, brauchst du genügend Zeit, um deinen Hobbies nachzugehen. In seltenen Fällen lässt sich das mit deinem Blog kombinieren, zum Beispiel wenn du es liebst, zu fotografieren und diese Kreationen dann auf deiner Seite verwenden kannst. Oder wenn du Reviews auf deinem Blog schreibst und dazu dann Videospiele durchgehst oder Filme und Serien dafür schaust.

Sag auch mal “nein”

Das wohl Wichtigste habe ich mir für den Schluss aufgehoben: Du musst lernen, nein zu sagen.

Passt der angefragte Auftrag gerade nicht zu deinem Zeitplan? Wenn er sich nicht verschieben lässt, sagst du ihn ab.

Stimmt das Budget nicht? Absage.

Unterm Strich blockierst du dich sonst für bessere Aufträge, bei denen der Aufwand nicht zu hoch und das Budget genau richtig für deine Anforderungen sind.

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