6 Tipps für deine Selfcare

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Der Laptop auf dem Schoß, das Handy in Reichweite, alle möglichen Unterlagen und Recherchefenster sind entweder neben dir ausgestreut, oder auf dem Bildschirm geöffnet. Das Chaos in deinem Gedankenpalast versuchst du durch ein bisschen Entspannungsmusik und gut duftende Blümchen in den Griff zu kriegen. Womöglich gibt es da auch den ein oder anderen Snack mitsamt wohlschmeckendem Tee, um deine Sinne zu beruhigen und deine Denkfähigkeit anzuregen.

So oder zumindest so ähnlich sieht für viele von uns das tägliche Arbeitsszenario aus. Auch du kennst das mit Sicherheit und wenn nicht in beschriebener Form, dann sicherlich abgewandelt. Das Chaos in unserem Geist, dem wir uns tagtäglich selbst ausliefern, weil wir einer kreativen Arbeit nachgehen, ist absolut nicht zu unterschätzen. Denn nur, weil wir es nicht immer sehen können, heißt das nicht, dass es nicht da ist.

Heute geht es daher um Selfcare! Sie ist wichtig und sollte mindestens zweimal die Woche Platz in deinem hektischen Arbeitsalltag finden. Immerhin geht es dabei um deine psychische wie körperliche Gesundheit.

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6 Selfcare-Methoden für dich als Blogger

Jeder hat andere Vorlieben. Und Selfcare kann natürlich schon sein, einen leckeren Tee zu trinken und dabei einfach nur aus dem Fenster zu schauen und den Tagträumen ein wenig nachzuhängen. Aus eigener Erfahrung weiß ich allerdings, dass man irgendwann bei permanenter Überarbeitung aus den Augen verliert, wie man das anstellen soll. Daher probierst du dich am besten einfach durch, bis du die optimalen Methoden für dich gefunden hast.

1. Ein Tag lang Couch-Potatoe

Schnapp dir die Fernbedienung, jetzt geht’s um Netflix & Chill. Es gibt sicher 17 Serien, 20 Filme und ein paar Dokumentarfilme, die du schon längst sehen wolltest. Jetzt ist die Zeit dafür!

Das Handy liegt ganz weit weg, das stört dich jetzt erstmal nicht. Wenn du dazu neigst, dass du dich zu sehr davon ablenken lässt, wenn es mal bimmelt, dann informier die für dich wichtigsten Personen (Freunde und Familie) darüber, dass du mal nen Tag unerreichbar bist und schalt es aus. Du hast keinen Ablenkfaktor und Leute, die dich sonst zu jeder Zeit erreichen können, machen sich keine Sorgen.

Mach es dir mit einem Nackenkissen und deinem Lieblingssnack bequem. An die Arbeit denkst du nicht. Und wenn der Gedanke daran wieder in dir hochzukriechen droht, dann vergiss nicht: Du brauchst diese Pause!

2. Lies ein Buch – nur für dich

Bist du Buchblogger? Wann hast du das letzte Mal ein Buch gelesen, das dich so richtig interessiert hat – ganz ohne den Hintergedanken zur Rezensionstauglichkeit oder dergleichen? Viele Blogger werden mit Unmengen an kostenlosen Testleseexemplaren überschüttet. Dabei haben sie oft nur geringen Einfluss darauf, welche Titel ihnen zugesendet werden. Gewinne mehr Kontrolle über diesen Prozess und entscheide selbst, was du möchtest. Trau dich auch mal, einen Titel abzulehnen oder vielleicht sogar einen anderen vorzuschlagen, wenn du kein Budget dazu hast, zusätzlich weitere Bücher zu kaufen.

3. Eröffne einen kleinen Garten

Gut, das ist nur für diejenigen, die einen grünen Daumen haben. Trotzdem! Ein kleiner Garten lässt sich einfach überall realisieren. Ich meine das ja auch im übertragenen Sinne. Wenn du keine Zeit dazu findest, damit du dich um einen großen Schrebergarten kümmern kannst, dann begrenze dich einfach auf ein paar hübsche Pflanzen in deiner Wohnung, die mittelmäßig viel Pflege brauchen. Ein Bonsaibäumchen zum Beispiel! Oder du nutzt deinen Balkon, um da endlich die Gemüsesorten anzupflanzen, die du längst nicht mehr aus dem Supermarkt um die Ecke holen wolltest. Das ist die Gelegenheit dazu!

4. Mach einen Spaziergang

Zugegeben, das funktioniert nur, wenn du deine negativen Gedanken wirklich gut im Griff hast. Du darfst nicht andauernd darüber nachdenken, dass du jetzt ja viel besser arbeiten könntest. Genieß stattdessen die frische Luft und lass dich von den Sonnenstrahlen auf deiner Haut kitzeln.

Auch, wenn du am Ende deines kleinen Ausflugs nach draußen das Gefühl hast, einfach völlig unproduktiv gewesen zu sein; na und? Produktivität ist zu einem gewissen Maße ohnehin nur ein Konzept, das sich unsere Gesellschaft selbst zusammenspinnt und das einer offiziellen Definition unterliegt, die längst überholt ist. Denn auch, wenn du etwas für dich tust, hast du eine Leistung vollbracht. Rede dir das bloß nicht klein!

5. Verbring Zeit mit deiner Familie

Es gibt wohl kein schlimmeres Horrorszenario, als wenn du darüber nachdenkst, eines Tages ohne deine Familie zu leben. Ganz realistisch betrachtet kommt es irgendwann natürlich so, das kann niemand von uns stoppen. Aber du kannst beeinflussen, wie die Zeit bis dahin aussieht!

Dein Terminkalender ist voll, die Eltern leben zu weit weg, du würdest sie aber lieber öfter sehen? Das sind alles Faktoren, kleine Barrikaden, die wir ganz leicht sprengen können. Grenzen dieser Art setzen wir uns ausschließlich selbst. Mit anderen Worten: Du kannst, wenn du willst. Es gibt immer einen Weg!

6. Lerne, mit Stress umzugehen

Ich will jetzt gar nicht groß davon reden, dass du negative Energien positiv für dich nutzen sollst. Denn sind wir mal ehrlich: Stress ist ganz gewiss nichts, das irgendeinen Aspekt an sich hat, der gut für uns ist. Wir können maximal lernen, uns davon nicht ganz so treffen zu lassen.

Ganz klar sind da körperliche Probleme immer mit im Spiel. Denn das sogenannten Stresshormon, nämlich Cortisol, wird in rauen Mengen ausgeschüttet, wenn du dich diesem Gefühl ausgesetzt siehst. Schau dir daher auch gerne mal meine 13 Tipps bei Stress an, über die ich auf meinem Blog decent daydream geschrieben habe.

Selfcare musst du wirklich ernst nehmen

Als jemand, der viele Monate Burnout hinter sich hat, kann ich dir sagen: Das Thema wird nicht leichter. Man schiebt immer die Arbeit vor sich her, stellt die eigenen Bedürfnisse viel zu oft hinten an und denkt sich, dass man belastbar genug ist, um diesen Stress auszuhalten. Dabei geht aber weder der Zustand von psychischer wie körperlicher Gesundheit mit dem Faktor der Belastbarkeit einher, noch solltest du dich selbst einem solchen Risiko bewusst aussetzen. Das ist ja, als ob du lachend ins Feuer greifen würdest, obwohl du genau weißt, dass die Flammen deine Haut versengen werden!

Ja, ich weiß. Als Selbständiger wird man schnell zum Workaholic. Besonders Blogger betonen dabei sehr gerne, dass man doch das Hobby zum Beruf gemacht habe. Dass man sich mit dem eigenen Hobby übernehmen kann, ist dabei erst einmal ein absurder Gedanke. Aber wenn du das schon unwirklich findest, dann lass dir mal folgendes auf der Zunge zergehen: Sobald du merkst, dass du keine Energiereserven mehr hast; sobald du dich einfach nur noch elend, müde und ausgebrannt fühlst, ist es längst zu spät. Der Zug ist abgefahren, du hast das Stadium verpasst, in dem du mit Selfcare das Schlimmste hättest abwenden können. Nun brauchst du eine wochen-, wenn nicht sogar monatelange Auszeit. Stell dir mal vor, was für ein Horror das dann wäre. Da sind ein paar Stunden Pause zum Energie tanken doch gleich das geringere Übel, oder?

Das Prinzip von Selfcare erkennen

Du dürftest durch die vorangegangenen Tipps nun schon ein gutes Muster erkennen. Selfcare ist alles, bei dem du deine Gedanken baumeln lassen kannst. Dementsprechend kannst du natürlich alles tun, was dir sonst noch einfällt. Hinterlass mir doch auch einen Kommentar dazu, wenn dir noch ein paar gute Tipps einfallen. Die Blogger, die nach dir auf diesen Artikel stoßen, werden sich unheimlich freuen!

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