So hinterlässt du hochwertige Kommentare

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Okay, im Zusammenhang mit Kommentaren haben wir uns nun schon einmal genauer angesehen, wie wichtig sie für Blogs heutzutage überhaupt noch sind und wie man mehr Kommentare auf seiner Seite bekommt. Jetzt ist es an der Zeit, den Spieß einmal umzudrehen – nun bist du die Person, die einen Kommentar auf einem anderen Blog hinterlässt. Und ich will dir in meinem heutigen Artikel zeigen, wie du hochwertige Kommis hinterlässt.

Ist es denn ernsthaft notwendig, zu lernen, wie man einen Kommentar schreibt? Ja, das ist es! Da draußen gibt es noch immer genügend Personen, die ihr Feedback nicht hinterlassen, weil sie der andere Blog so interessiert oder es noch irgendwelche offenen Fragen gibt. Denen es einzig und allein darum geht, neue Besucher auf ihre Seite zu locken. Das ist völlig legitim und etwas, das jeder Blogger irgendwann einmal in seiner Laufbahn versucht. Aber es soll nicht wie Spam wirken! Sowas braucht doch niemand.

Kommentare sind wie Blumen

Du gibst sie einem Blogger und ihm geht erst einmal das Herz auf, weil sich da tatsächlich jemand die Mühe gemacht hat, ihm ein bisschen was dazulassen. Das können liebe Worte sein. Konstruktive Kritik. Die ein oder andere Anregung oder eben vielleicht noch eine Frage, die darauf abzielt, dass man eine kleine Konversation beginnt.

Der Link kommt nur da hin, wo er hingehört

Findest du nicht auch diese Kommentare lästig, in denen die URL zum anderen Blog zusätzlich zum URL-Feld auch noch im Namen und später mitten im Text des Kommentars auftaucht? Also noch eindeutiger könnte man die Intention nicht vermitteln, dass man eh nur Klicks abgreifen will und man am Inhalt kein Interesse hat.

Auf meinen Blogs werden solche Kommentare entweder gleich geblockt oder alle URLs rausgenommen. Ich dulde kein Gespamme – und auch du solltest diesen Anspruch an dich stellen!

Lies dir den Blogeintrag durch, reagiere auf ihn

Gleich nach dem Link-Gespamme ist dies das wohl Schlimmste, was man tun kann, wenn man einen Kommi hinterlässt. Entweder sind die Aussagen hohl und austauschbar, oder es lässt sich gleich gar keine Brücke zum Geschriebenen bauen. Sowas ist peinlich!

Lies dir den Blogeintrag aufmerksam durch. Vielleicht kannst du ein eigenes Erlebnis schildern, das dazu passt. Oder aber du hast noch zusätzlichen Input, das wäre doch klasse!

Die Kommentarsektion gehört zu dem einen Beitrag

Du kennst das Szenario bestimmt: Auf einem anderen Blog hinterlässt du einen Kommentar und zwei Tage später kommentiert jener Blogger bei dir unter dem neuesten Artikel und… antwortet dir.

Er geht nicht auf den Blogartikel ein, sondern schreibt dir einfach hier die Antwort, die er dir eigentlich auf seinem eigenen Blog geben sollte.

Mich ärgert so etwas! Das macht man nicht, die Kommentarsektion gehört zu genau dem einen Beitrag, unter dem wir uns gerade befinden. Ich will da nichts davon lesen, wie der andere Blogger meine Idee gefunden hat, zum Cupcake-Frosting noch eine Kirsche on top zu setzen, ich will wissen, wie er mein Kochbuch-Review findet! (Gerne x-beliebiges Beispiel stattdessen einsetzen!)

Im Durchschnitt dauert es nur fünf Minuten, einen hochwertigen Kommentar zu hinterlassen. Lesezeit für den Artikel nicht mitgezählt.

4 Tipps für hochwertige Kommentare

  1. Sag dem Blogger also nicht, dass du seinen Beitrag toll fandest, sondern erzähl ihm, was du dir daraus mitnehmen konntest.
  2. Geht es um einen Listenpost? Vielleicht fällt dir selbst noch was dazu ein, schreib darüber!
  3. Reagiere aktiv auf die Fragen, die der Blogger in seinem Beitrag hinterlässt.
  4. Hinterlasse nur einen Kommentar, wenn du auch wirklich was zu sagen hast. Vermeide inhaltloses Bla-Bla, das am Ende nur alle Beteiligten ärgern wird!
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