WordPress Theme wechseln – ein vollständiger Guide dazu

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Eigentlich mag man ja meinen, dass man beim Wechseln des WordPress Themes kaum was falsch machen kann. Immer wieder kommt es aber zu Problemen, die im Anschluss daran geschehen. Der White Screen oft Death zum Beispiel. In diesem Ratgeber findest du nun alle Schritte, die du beim Theme wechseln beachten solltest.

WordPress-Theme

Die richtige Vorbereitung zum Theme wechseln

Meine übliche Leier: Bevor du auch nur irgendetwas anderes tust, legst du ein Backup deiner Seite an.

Auch wenn es anders wirkt, ein Designwechsel sollte keinesfalls spontan geschehen, sondern mit ein bisschen Planung durchgeführt werden. Nimm dir Zeit, denn sollte es zu Problemen kommen, ist mitunter die Seite mehrere Stunden lang offline. Ich persönlich ziehe es zum Beispiel vor, solche Arbeiten zu Uhrzeiten durchzuführen, in denen kaum Traffic auf der Seite ist.

Bei relativ großen Websites lässt sich das nicht wirklich umsetzen, da rund um die Uhr jemand vorbeikommt. Hier solltest du im Vorhinein eine Ankündigung machen, zum Beispiel in einem eigenen Blogeintrag dazu und natürlich auch auf allen damit in Verbindung stehenden Social Media Kanälen.

Plugins, wie zum Beispiel IgniteUp helfen dir dabei, eine hübsche Übergangsseite einzustellen.

Hast du besondere Funktionen hinzugefügt?

Notiere dir alle individuellen Anpassungen, die du in deinem bisherigen Theme vorgenommen hast. Zusätzlich zum Anlegen eines Child Themes kann es ja sein, dass du einen Code für Google Analytics oder AdSense in der Datei header.php eingebettet hast. Die willst du natürlich nach dem Wechsel nicht verlieren.

Weißt du schon, welches Theme du benutzen willst?

Natürlich kann dein Themewechsel stattfinden, wenn du noch kein neues gefunden hast.

In diesem Artikel habe ich dir meine 7 liebsten Seiten für kostenlose WordPress Themes aufgelistet.

Lass dich aber nicht vom ersten Eindruck beeinflussen, denn die tiefergehenden Funktionen oder auch der Aufbau von Blog- und Unterseite können dafür dann oft ganz enttäuschend sein. Besonders bei kostenpflichtigen Themes ist der Ärger sonst besonders groß.

  • Was willst du abändern und abändern können?
  • Ist die Navigationsleiste ausreichend?
  • Gefallen dir der Aufbau von Blog & Unterseiten?
  • Planst du einen Onlineshop?
  • Wirst du Support vom Anbieter für gewünschte Änderungen brauchen?
  • Ist ein Pagebuilder notwendig?

Natürlich spielen auch Themen, wie Responsive Design und regelmäßige Updates (hier geht es in erster Linie darum, dass regelmäßig potenzielle Sicherheitslücken geschlossen werden) eine große Rolle.

Was spricht gegen einen Pagebuilder?

Pagebuilder bringen dich in die Bredouille, sobald du sie nicht länger einsetzen möchtest. Denn die funktionieren in der Regel mit jeder Menge Shortcodes. Fallen die weg, bleiben oft die BB-Codes zurück, ohne natürlich die zugehörigen Funktionen zu erfüllen.

In vier Schritten das Theme wechseln

Sobald es zum Themewechsel kommt, solltest du folgende Punkte beachten:

  1. Prüfe, ob die Links zu deinen Social Media Accounts und dem RSS Feed noch richtig hinterlegt sind.
  2. Sind noch alle Widgets und Menüs richtig hinterlegt?
  3. Braucht es noch Anpassungen bezüglich der Hauptfarben? (Stichwort Corporate Design)
  4. Sind alle Plugins aktiv, ohne dass es zu Problemen kam?

Brauchst du noch alle Plugins?

Manche Funktionen, für die du bislang Plugins im Einsatz hast, übernimmt in Zukunft vielleicht ja das ausgewählte neue Theme. Damit du deine Ladezeit nicht unnötig verlangsamst, solltest du hier unbedingt mal aufräumen.

Wie sind nach dem Wechsel die Werte deines Blogs?

Traffic, Verweildauer und Absprungrate – diese drei Werte können entweder positiv oder auch negativ von deinem Themewechsel beeinflusst werden. Das hat dann natürlich mit der Usability zu tun.

Stellst du fest, dass deine Besucher genervt vom Wechsel sind, kannst du natürlich eine Umfrage durchführen, um diese Punkte aus der Welt zu schaffen und alles wieder zum Positiven zu wenden.

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