7 Workhacks für eine gute Blogplanung

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All die Keywordlisten und guten Ideen für tolle Blogeinträge nützen nichts, wenn man sie immerzu vergisst. Du kennst das doch bestimmt; im einen Moment hast du noch eine grenzgeniale Idee, im nächsten Augenblick ist sie wieder futsch. Hättest du sie dir besser mal aufgeschrieben.

Weil ich weiß, wie ärgerlich das ist, habe ich heute einige sehr wertvolle Workhacks zur Blogplanung mitgebracht. Eine Sache im Voraus: Ich bin mir bewusst darüber, dass es einige Blogger gibt, die eine digitale Version ihrer Planung bevorzugen. Nur zu! All meine Tipps lassen sich auch digital verwirklichen.

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1. Du brauchst eine Notizdatei auf deinem Handy

Beginnen wir mit etwas, das auch tatsächlich rein digital passiert. Jedes Betriebssystem bringt die ein oder andere App mit sich, die es dir ermöglicht, Notizen zu speichern. Und selbst, wenn noch keine vorhanden ist, dann hast du noch immer die Gelegenheit, eine solche aus dem App Store herunterzuladen.

Hierin speicherst du alle losen Ideen, damit du sie bloß nicht vergessen kannst. Sobald du dazu kommst, dich diesen dann genauer zu widmen, werden sie schön ausgearbeitet.

2. Lege dir ein Notizbuch für deinen Blog an

Ich habe für jede meiner Websites ein eigenes Notizbuch. Wenn du den Blogger-Ratgeber öfter liest, weißt du mittlerweile, dass ich auf sogenanntes kawaii stationery total abfahre. Es hilft mir einfach dabei, meine Motivation zu steigern; was auch unmittelbar mit meinem großen Interesse für die japanische wie koreanische Popkultur und allem, was niedlich ist, einhergeht.

Jeder hat seine eigenen Möglichkeiten, sich selbst zu motivieren. Du tust dir leichter mit einem Bullet Journal? Dann nur zu! Hättest du lieber eine kleine Mappe? Auch gut! Was immer dir dabei hilft, dich zu organisieren, ist fantastisch!

Ganz wichtig ist: Ein Blogplaner, also ein reiner Kalender, ersetzt kein Notizbuch! Du brauchst tatsächlich etwas, wo du deine Ideen ausarbeiten kann. Und wenn es eine Datei an deinem PC ist. Ganz egal. Hauptsache, du hast Gelegenheit, deine Blogeinträge schön ins Detail auszuarbeiten. Das ist nicht für jeden, aber für viele notwendig.

Wenn du wie ich eben auch auf handschriftliche Notizen setzt, brauchst du noch einen guten Kugelschreiber, der verhindert, dass dir nach kurzer Zeit das Handgelenk schmerzt. Sieh dich dazu gerne mal auf edle-kugelschreiber.com um, die Investition lohnt sich!

3. Orientiere dich an einem Redaktionsplan

Oft habe ich das Problem, dass meine Ideen und auch Wünsche, die ich für meine Seiten realisieren möchte, total überhand nehmen. Ein Redaktionsplan hilft mir dabei total. Im Rahmen dessen lege ich einzelne Kategorien fest, denen ich feste Tage zuordne. Und dann picke ich mir ganz random eine Idee raus, setze sie um, plane sie für den jeweiligen Wochentag und tada!

Dieses Prinzip eignet sich am besten für Onlinemagazine. Bei einem Blog oder Ratgeber reicht es bereits, dass ihr einfach zuseht, wöchentlich oder zumindest zweiwöchentlich einen Beitrag zu veröffentlichen. Auch ich lasse mich immer wieder dazu hinreißen, ganz sporadisch zu arbeiten. Besonders mit mehreren Websites ist das auch gar nicht so einfach, immer am Ball zu bleiben. Denn je nach Besucherandrang braucht es bei einer anderen mal mehr Arbeit, dann wieder weniger. Verliere dabei aber nie aus den Augen: Von nichts kommt nichts. Bietest du deinen Lesern nie etwas Neues, werden auch keine weiteren hinzustoßen.

4. Kenne deine Bedürfnisse

Denke an dein Arbeitsverhältnis als Angestellte/r; Wie war es dir da am liebsten? War es besser für dich, wenn du ein Jahr vorab wusstest, was du zu tun hast? Oder hast du deine Aufgaben lieber wöchentlich (täglich?) festgelegt?

Bei einer guten Blogplanung ist es ganz wichtig, dass du auf dich selbst hörst. Wenn du deine eigenen Grenzen und Vorlieben kennst und die auch genau beachtest, kann eigentlich nichts schiefgehen.

Je länger deine Planung aber ins Voraus geht, desto größer müssen auch die eingeplanten Spielräume sein. Komm bloß nicht auf die Idee, dass du tagtäglich an deinem Blog arbeiten kannst. Du brauchst Pausen, freie Tage und könntest zwischendurch auch krank werden! Sollte bei einer zu engen Zeit- und Blogplanung dann was dazwischenkommen, hast du den Salat. Aufzuholen ist dann gewiss nicht einfach.

5. Plane Weiterentwicklung ein

Klingt komisch, oder? Ist aber wichtig. Dein Blog entwickelt sich genauso weiter, wie du selbst es auch tust. Das kann bedeuten, dass du einfach mal Lust hast, etwas ganz anderes zu tun. Oder dass du dich in einem bestimmten Bereich fortbilden/verbessern möchtest. Auch dafür sollte Platz in deiner Blogplanung sein.

Wann immer du dich dieser widmest, bedenkst du am besten folgende drei Punkte:

  • Wie ist der aktuelle Ist-Stand deines Blogs?
  • Bist du zufrieden so oder gibt es Dinge, die du ändern möchtest?
  • Willst du über neue Themen schreiben? Themen oder Kategorien erweitern?

6. Arbeite täglich mit einer To-Do-Liste

Okay, nun haben wir die langfristige Planung, jetzt geht’s an die To-Do-Liste. Was wäre das bloß für ein Horror, wenn du später den Blogartikel schreiben willst und dann merkst du erst, dass du vergessen hast, die Bilder dafür zu bearbeiten.

Je nachdem, wie dein täglicher Arbeitsablauf aussieht, kannst du dir bei immer wiederkehrenden Aufgaben ja auch eine Vorlage erschaffen und die dann immer wieder ausdrucken. Oder du arbeitest diese To-Dos auch direkt in dein Bullet Journal ein. Wie immer dir dann eben beliebt!

7. Lege eine Aus-dem-Kopf-Liste an

Das ist etwas, das ich nun schon bei immer mehr Bloggern entdeckt habe. Daher ist das keine Idee von mir persönlich, aber ich will sie dir trotzdem keinesfalls vorenthalten!

Nichts blockiert dich und deine Konzentration mehr, als Dinge, die dir plötzlich im Kopf herumschwirren. Das kann der Wäschekorb sein, der noch erledigt werden möchte, das kann aber auch die Geburtstagskarte für Tante Sandra sein, die du basteln willst. Die hat schließlich in drei Wochen ihren großen Tag, da darfst du bloß nicht drauf vergessen! Das sind nun zwei von etlichen möglichen Dingen, die gar nichts mit deiner Arbeit zu tun haben müssen. Aber auch solche fallen darunter; das Mail des Kunden, das soeben reingeflattert ist. Die Nachricht auf Facebook, die du noch für eine Kooperation bearbeiten musst. Wenn du gerade arbeitest, solltest du dich davon nicht abwenden, denn am Ende sorgen solche ungeplanten Unterbrechungen nur dafür, dass du selbst den Faden verlierst.

Schreib dir all die Dinge einfach auf einen Zettel auf, der stets neben dir oder zumindest in Reichweite liegt. Dann sind sie aus dem Sinn, da du beruhigt weißt; jetzt kannst du’s nicht mehr vergessen.

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