Tool-Tipp: majestic.com

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Beginnen wir in dieser neuen Kategorie nicht mit einem Tool-Test, sondern mit einem Tipp von mir. Zunächst werden noch einige folgen, die ich selbst immerzu verwende, ehe ich wirklich dazu komme, neue Tool-Seiten zu testen. Aber das macht nichts. Du sollst von mir ja nur die besten davon empfohlen bekommen.

Die wichtigsten Fakten für dich kurz aufgelistet

  • Websiteadresse: majestic.com
  • Kostenpunkt: 46 bis 379€, gewisse Funktionen sind gratis
  • Nutzen: Überprüfung der Trust-Werte seitens Google; ist wichtig für das eigene SEO

Darum nutze ich Majestic

Wenn du bereits einmal durch mein kleines Lexikon gestöbert hast, ist dir schon öfter untergekommen, dass Google ein gewisses Vertrauen zu deiner Seite aufbauen muss, um diese überhaupt höher zu ranken. Dieses lässt sich gut durch den Trust- und Citation Flow ablesen und kann durch Linkbuilding beeinflusst werden.

Der Trust Flow betrifft Backlinks auf deinen Blog, die stark und hochqualitativ sind. Je höher dieser Wert ist, umso besser ist das auch für deine Seite. Aber auch, wie deine Onpage-Optimierung aussieht, erhält hier viel Gewicht. Dazu zählen:

  • Interne Verlinkung sowie Usability deiner Seite
  • durchschnittliche Artikellänge sowie Updatehäufigkeit
  • Verweildauer der Besucher auf deinem Blog
  • Rechtliche Grundlagen; sind Datenschutzerklärung, Impressum usw. vorhanden?
  • Wie schnell ist die Website? Wie viele tote Links befinden sich hier?
  • Bewertung deines Blogs auf Social Media Seiten
  • externe Links werden sparsam eingesetzt und wenn, dann überwiegend hochwertige gesetzt

Wenn deine Seite über einen hohen Trust Flow verfügt, gibst du ein Stück des Kuchens stets bei einem Backlink an die betreffende Website weiter. Dementsprechend steigt auch der Wert von einem Link, den du setzt, wenn der Trust seitens Google hoch ist. Dies gehört bereits zum Linkbuilding.

Der Citation Flow betrifft sämtliche Backlinks, die auf deinen Blog zeigen. Dieser Wert sollte nie höher, als doppelt so hoch sein, wie der Trust Wert.

So kannst du deinen Trust bei Google steigern

Google führt bei seinem Algorithmus regelmäßige Updates durch. In diesem Punkt kommt schließlich auf Majestic zum Einsatz, denn diese Seite soltest du nach jedem großen Update nutzen, um die Werte deiner Seite zu überprüfen. Gerade das passiert nämlich, wenn es Veränderungen im Algorithmus gibt. Plötzlich landen Homepages, die einen Tag zuvor noch an Suchposition 7 waren, auf Nummer 70 und fragen sich, woran das liegt. Die Überprüfung dieser Werte liefert erste Ansatzpunkte, was geändert werden muss.

Ich behalte übrigens immer den Twitteraccount von @searchliaison im Auge, um über solche Updates auf dem Laufenden zu bleiben.

Auch zwischendurch schadet es nicht, denn so weißt du immer, woran du noch zu arbeiten hast. Steckt dein Blog gerade in der Anfangsphase, ist es absolut kein schlimmes Zeichen, wenn der Wert vergleichsweise gering ausfällt. Hierbei meine ich übrigens keine zeitliche Relation, sondern den Umfang deiner Seite. Mit weniger als zwanzig Blogartikeln musst du in der Regel eine sehr starke Reichweite besitzen, um über einen Wert von 5 bis 7 zu kommen.

Diese Funktionen bietet Majestic außerdem

Auf den ersten Blick erhalten wir die Werte über Trust und Citation des eingegebenen Blogs. Direkt darunter eine Schnellübersicht darüber, wie viele URLs denn gecrawlt sind und wie viele externe Backlinks denn zu dieser Seite verweisen. Noch ein Stückchen darunter finden wir eine Statistik über die eigenen Outbound Links sowie jene, die intern verwendet wurden. Je mehr du auf deinem eigenen Blog zu passenden Beiträgen verlinkst (händisch, nicht durch “Könnte dir auch gefallen”-Plugins am Ende des Beitrags), desto hilfreicher wirkt das für Google. Denn so erleichterst du es deinen Lesern, schnell die nötigen Informationen zu erhalten.

Wer detailliertere Aufschlüsselungen haben möchte, kann dann noch weiter nach unten scrollen. Es gibt zum Beispiel relativ weit unten eine praktische Aufschlüsselung darüber, welche Ankertexte bei den Backlinks verwendet werden.

Ein Blick unter Plans & Pricing zeigt dir, welche Zusatzfunktionen du hättest, wenn du dafür zu zahlen bereit bist. Ich selbst nutze aber nur die kostenlose Version, weil mir diese Informationen völlig ausreichen. Wie sieht es mit dir aus – nutzt du Majestic und bist du zufrieden? Oder hast du vielleicht sogar einen noch besseren Tipp für die anderen Leser, um diese Werte zu überprüfen? Ich freue mich auf dein Feedback!

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