Das große Blogger FAQ

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Du weißt bereits, was ein Blog ist und möchtest nun Antwort auf viele weitere Fragen finden? Na, dann bist du hier genau richtig. Viele stellen sich das Blogger werden total schwierig vor. Aber so viele Hindernisse und gefürchtete Stolpersteine werden zu klitzekleinen Kieselsteinchen, wenn man erst einmal weiß, wie. Und dafür bin ich ja da. ;)

Ich hab mehrere Stunden damit zugebracht, die häufigsten Fragen im Zusammenhang mit dem Bloggen in eine Liste zu fassen, die in Suchmaschinen eingegeben werden. Dann habe ich noch alles das hinzugefügt, das meiner Meinung nach darin gefehlt hat. Du musst zunächst übrigens auf die Fragen in den schwarzen Balken klicken, damit die Antworten aufklappen. So erspare ich dir möglichst ein ewiglanges Scrollen.

Wie kann man Blogger werden?

Alle wichtigen Infos dazu findest du in der Beginner-Kategorie. Viel Spaß beim Lesen!

Wie werden Blogs geschrieben?

Zu diesem Thema gibt es einen eigenen Artikel, denn die Antwort und vor allem auch meine Tipps hierzu sind ein wenig zu umfangreich für die FAQ-Sektion. Du findest ihn hier: So schreibst du tolle Blogeinträge

Wer kann meinen Blog lesen?

Solange du keine Funktion hast, um Beiträge privat zu schalten oder sie alternativ mit einem Passwort zu schützen, kann sie jeder lesen, der die Blog-URL kennt oder durch Google darauf landet.

Wer besucht meinen Blog? Wer liest meinen Blog?

Interessierte. Personen, die in Google nach etwas gesucht haben und deine Seite vorgeschlagen bekommen haben. Personen, die durch deine Kommentare auf anderen Blogs oder sonst wie auf dich und die Website aufmerksam geworden sind.

Wie werden Blogs erfolgreich?

Es gibt jede Menge Möglichkeiten, wie Blogs letzten Endes wirklich erfolgreich werden können.

Allerdings misst sich Erfolg nicht etwa an Kommentaren, Likes oder Followern auf Social Media Kanälen. Auch kann es vorkommen, dass vielgelesene und vielbesuchte Blogs kaum Kommentare erhalten. Das bedeutet aber nicht, dass hierbei kein Erfolg gegeben ist. Die Zielgruppe setzt sich in so einem Fall lediglich aus einer schnelllebigeren Leserschaft zusammen, als etwa auf diskussionsreichen Plattformen. Auf meinem eigenen Blog habe ich zum Beispiel kurz nach Veröffentlichung etwa 500 Aufrufe pro Beitrag. Vielmehr werden die Inhalte aber geteilt, als kommentiert. Dies meist nur dann, wenn noch offene Fragen bestehen oder jemand wirklich etwas Dringendes zu sagen hat. Im Grunde kommt es auch ein bisschen auf die Branche an, in der sich dein Blog befindet. Mir selbst fällt zum Beispiel auf, dass unter Beauty & Modebloggern viel mehr Kontakt durch Kommentare stattfindet. Es ist sozusagen eine Art geworden, wie sie gegenseitiges Linkbuilding aufbauen.

Und wie kommt nun der Erfolg?

Erfolg selbst ist immer eine Definitionsfrage. Siehst du es als Erfolg, wenn du viele Leser hast? Oder muss dafür Geld fließen? Was immer es ist, die Antwort auf diese Frage wirst du dann finden, wenn du dich ein wenig genauer durch diesen Blogger-Ratgeber liest.

Welche Blogs verdienen Geld?

Alle, die gezielt vermarktet werden. Sprich, es hängt nicht davon ab, was für ein Thema zugrundeliegt. Das Potential, Geld zu verdienen, steckt in jedem Blog.

Wie werden Blogger bezahlt?

Blogger zu sein kann ein Beruf sein. Zum Teil sogar mit einem Festgehalt, aber niemals mit deinem eigenen Blog. In so einem Fall betreust du maximal den Blog eines Unternehmens. Möchtest du dafür bezahlt werden, deine eigenen Beiträge zu schreiben, gilt es, die Website zu vermarkten. Wie das geht, erfährst du in der Kategorie Geld verdienen.

Wie die Bezahlung selbst aussieht, liegt natürlich bei dir alleine. Welche Möglichkeiten gibst du deinen Geschäftspartnern? PayPal? Vorauskasse, Überweisung nach Dienstleistung?

Ab wie vielen Followern über die Kommerzialisierung nachdenken?

Zahlen in Höhe von Followern sollten hier absolut keine Relevanz darstellen. Viel eher ist es wichtiger, zunächst hochwertigen Content zu erschaffen, an dem der potentielle Geschäftspartner erkennen kann, was er von dieser Zusammenarbeit erwarten darf. Klar gibt es Unternehmen, die in erster Linie auf Follower und Traffic setzen werden. Grundsätzlich spricht aber nichts dagegen, auch als “kleiner” Blogger solche Zusammenarbeiten zu ermöglichen. Auch kannst du genau diese Option nutzen, um zum Beispiel mit einem Einführungspreis oder so zu starten. Bloß Affiliate Programme und Google AdSense machen erst ab einer hohen Besucherzahl sinn, da du hierfür Traffic brauchst, um überhaupt zu verdienen.

Ich empfehle, dass du den Start der Kommerzialisierung nach etwa 20 bis 30 Blogeinträgen beginnst, wenn man dich in der Szene noch nicht kennt. Denn du musst bedenken, dass du hier vor einer Leserschaft stehst, die dich erst kennenlernen will. So wird eine Vertrauensbasis geschaffen und dein Wort erhält auch mehr Gewicht in ihren Augen. Es sei denn, du startest direkt unter dem Deckmantel von einem Testblog. Ganz gleich, ob es Produkte, Bücher oder Filme sind: Hier kannst du auch schon bei Stunde null mit Anfragen an Firmen starten. Bedenke aber, dass du für dein Media Kit zumindest eine Handvoll Referenzen vorweisen können solltest. Fragt mich nun jemand für meinen Shop an, stehen die Chancen auch nicht sehr gut, wenn der Blog noch völlig leer ist…

Kommerzialisierung mit Sub- oder Freedomain: Ein NoGo?

NoGo nein, aber es gibt Unternehmen, die ausschließlich mit Blogs arbeiten, die über eine eigene Domain verfügen. Grund dafür ist die Linkstärke, die bei sogenannten Topleveldomains (TLD) deutlich höher ausfällt, als bei Subdomains; das ist immer ein sub.domain.de usw. Mit dir werden bei einem Freeblog quasi rein die Unternehmen arbeiten, die kein Linkbuilding betreiben möchten, sondern die wirklich deine Leserschaft ansprechen wollen.

Beachte bitte unbedingt: Bei Anbietern von Gratis Webspace & Free-Domain kann es sein, dass in den Nutzungsbedingungen ein Verbot ausgesprochen wird, den Blog zu kommerzialisieren. Bitte im Vorhinein unbedingt prüfen, wenn du das vorhast!

Wie werden Blogs bekannt? Wie werden Blogs gefunden?

Hierfür gibt es verschiedene Optionen:

  • Vernetzen mit Bloggern

Warum erscheint mein Blog nicht bei Google?

Vielleicht weiß Google noch gar nicht, dass es deinen Blog gibt? Oder du rankst vielleicht so niedrig, dass er dir noch nicht aufgefallen ist. Mit Tools, wie zum Beispiel Semrush kannst du prüfen, ob deine Domain nicht doch für ein Keyword rankt. Ansonsten trage die Domain einmal in die Google Suchkonsole ein. Das hilft!

Blogger ohne Google Konto – ist das möglich?

Hier ist mit Blogger das gleichnamige CMS gemeint! Nein, es ist leider nicht möglich. Um Blogger verwenden zu können, braucht es einen Google-Account, denn es ist ein Produkt aus dessen Hause. Möchtest du das nicht, ist es wohl ratsamer, auf WordPress, Typo3 oder dergleichen zurückzugreifen.

Welcher Blog Name passt zu mir?

Fühl tief in dich hinein, um eine Antwort auf diese Frage zu finden. Betreibe Brainstorming! Nimm einen Zettel und schreibe alles auf, was dir als Name in den Sinn kommt. Ob es nun Blumen, Tiernamen oder gar Filme sind. Ganz egal. Bilde witzige Wortkombinationen und schreibe dir eine kleine Liste mit potentiellen Namen. Gefällt dir einer davon nicht mehr, streiche ihn weg. So wirst du nach und nach zu einem Namen finden, der für dich und deinen Blog perfekt geeignet ist! Hier ein paar Tipps:

Halte dich kurz und bündig. “Babsis Ratgeber für alle Verzweifelten und Neugierigen” klingt nicht ganz so nett, wie etwa ganz knackig “Blogger-Ratgeber”, oder?

Übertreibe nicht. “Fashionqueen Sandra bloggt” ist vielleicht ein wenig weit hergeholt und wirkt zudem im schlimmsten Fall auch noch abgehoben. “Sandras Fashionblog” wäre schon besser. Wenn auch nicht zwanghaft kreativ und einprägsam. Womit wir zum nächsten Punkt kommen.

Habe Wiedererkennungswert! Ist es ein 0815 Name, wird sich den vielleicht niemand merken. Einen Namen zu wählen, der sofort zu erkennen gibt, worum es sich hier handelt, ist eine tolle Sache.

Beispiele für gute Foodblognamen:
  • Babsis Kuchenkiste
  • Zuckerhütte
  • Linzer Schmaus
  • Tortenparadies
  • Geekküche
  • Schlemmerblog
Beispiele für schlechte Foodblognamen:
  • Feenstaub mit Keksen
  • Allee Sauerkraut

Diese Möglichkeiten für Blognamen gibt es im Allgemeinen:

  • Verwendung von Begriffen
  • zusammengesetzte Begriffe
  • Wortverschmelzungen
  • Wortkombinationen & Phrasen
  • Wortspiele
  • Fantasiebegriffe
  • Echte Namen
  • Abkürzungen
  • witzige Schreibweisen (z.B. tender -> tenderly)

Wie kann man Fashion Blogger werden?

Ganz einfach: Du wirst Blogger und spezialisierst dich auf Mode! :)

Blogger werden auf instagram? Geht das überhaupt?

Klar geht das. Trotzdem ist das nicht unbedingt der ursprüngliche Hintergedanke dieser Plattform. Entschließt du dich dazu, Blogger über instagram zu werden, bedienst du eine sehr begrenzte Zielgruppe. Aber immer mehr Unternehmen wünschen sich eine Zusammenarbeit mit viel Betextung über diese Kanäle. Kein Wunder, denn bloß ein Foto und eine Markierung gehen schnell unter.

Dich rein auf instagram zu konzentrieren, wenn du ein Blogger sein möchtest, empfehle ich allerdings nicht. Diese Plattform ist äußerst wandelbar und du bist hier stets abhängig von den gegebenen AGB und dem Algorithmus, der hinter den Bildern steckt. Schließlich sortiert die App nicht nach chronologischem Einstelldatum sondern von errechnteter Relevanz der einzelnen Kanäle.

Instagram ist also ein perfektes Addon für einen bestehenden Blog, eignet sich aber eher weniger als alleiniges Instrument, um im Web eine große Reichweite aufzubauen. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass selbst die berühmtesten Instagrammer oft noch einen Blog besitzen.

Welche Blogs werden am meisten gelesen?

Hierzu gibt es keine pauschale Antwort, die wirklich zutreffend ist. Jede Nische gründet auf Interessenten, denen danach dürstet, zum jeweiligen Thema Lesestoff zu finden. Nein, ohne Witz: Du solltest bei deiner Suche nach Inspiration auch gar nicht danach gehen, wo die breite Masse liegt, die nur darauf wartet, von dir versorgt zu werden. Viel wichtiger ist, dass du langfristig Spaß an dem Thema haben wirst, das du für dich und deinen Blog aussuchst.

Wann braucht ein Blog ein Impressum?

  1. Sobald du beginnst, ihn zu kommerzialisieren. Das heißt, wenn er nicht mehr für rein private Zwecke dient.
  2. ODER (nicht und!) wenn du journalistisch-redaktionelle Inhalte darauf veröffentlichst.

Keine Impressumspflicht besteht bei:

  • Dein Blog ist dein Onlinetagebuch

Impressumspflicht besteht bei:

  • Du schreibst Produkttests oder Buchreviews oder Filmkritiken, …
  • Gratisproben und/oder Geld sind dein Lohn als Blogger
  • Dein Blog ist die Fanseite von Musikern oder Schauspielern, …
  • Du betreibst den Blog als Infoquelle zu einem bestimmten Thema
  • Auf deinem Blog gibt es Werbeeinblendungen und/oder Affiliate Links

Bist du dir nicht sicher, ob dein Blog impressumspflichtig ist oder nicht, stell sicherheitshalber eines drauf.

Was muss ins Impressum?

Lies dir hierzu diesen Artikel durch.

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