6 CMS Systeme im Vergleich

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Geht es daran, das Bloggen zu beginnen, steht natürlich allem voran die Frage danach im Vordergrund, welches CMS verwendet werden soll. Es gibt reihenweise Vor- und Nachteile, die jedes einzelne System zu bieten hat. Zwar verhält es sich so, dass 75% aller Blogger auf WordPress zurückgreifen, doch man sollte von Vornherein nicht einfach alle anderen CMS ausschließen. Daher vergleiche ich heute für dich sechs verschiedene Systeme. Zunächst aber klären wir eine ganz entscheidende Frage:

Was ist überhaupt ein CMS?

Die Abkürzung steht für Content Management System. Gemeint ist damit eine Software, die dir dabei hilft, vollautomatisch Beiträge zu posten. Dass absolut keine Programmierkenntnisse vonnöten sind, stimmt zwar bis zu einem gewissen Teil; möchtest du allerdings ein hübsches Design selbständig umsetzen können, schadet dies nicht. Andernfalls kannst du noch immer mit professionellen Webdesignern zusammenarbeiten und diese beauftragen.

WordPressBloggerTYPO3ContaoTumblrJoomla
 Anfängerfreundlich?jajaneinneinjajein
 Datenbank nötig? janeinjajaneinja
Installationsaufwandgeringkaummittelgeringkaumhoch
 Backendgutgutkomplexgutmittelkomplex
 fertige Pluginsgibt esgibt esgibt esgibt eskeinegibt es

Abgesehen von den genannten Systemen gibt es zum Beispiel noch Ghost, MovableType, Squarespace, TypePad, Drupal, Redaxo und viele weitere. Es kommen auch immer mehr auf den Markt, aber sie alle aufzulisten und zu bewerten, wäre wohl eine nie endende Aufgabe. Daher habe ich mich dazu entschieden, die sechs gängigsten Systeme meiner Kunden in diese Auflistung einzubinden.

In der Tabelle kannst du schon einmal sehen, welche die größten aller Unterschiede sind. Auch hier fließt wieder jede Menge Feedback meiner Kunden mit ein und wie ich zum Beispiel eine Anfängerfreundlichkeit von dem System empfinde. Solltest du anderer Meinung sein, kannst du mir gerne den Grund dafür in einem Kommentar hierlassen!

Wo liegen die größten Unterschiede?

Während Tumblr und Blogger an die einzelnen Dienste gebunden sind und es hier keine Software zum Upload auf den eigenen Server gibt, hat man bei den restlichen CMS aus meinem Vergleich ganz klar den Vorteil, dies durchführen zu können. Der große Pluspunkt dabei: Die eigene Domain kannst du nur im Zusammenhang mit einem eigenen Server verwenden.

Hinzukommt, dass du bei der Verwendung eines fremden Servers an diesen gebunden bist. Du hast also keine Garantie, nach einem Serverausfall noch alle Daten zu haben und bist darauf angewiesen, auf ein regelmäßiges Backup seitens des Anbieters zu vertrauen. Schließlich hast du hier keinen Zugriff auf die Websitedateien. Nun ist die Wahrscheinlichkeit von einem Serverausfall so großer Dienste natürlich vergleichsweise gering. Gegeben ist das Risiko dennoch. Bei einem eigenen Webspace kannst schließlich du dafür sorgen, regelmäßig ein Backup durchzuführen, um alle Dateien beisammen zu haben.

WordPress, Tumblr und Blogger für Anfänger am besten

Unabhängig davon, ob du deinen Blog kommerzialisieren möchtest, sind diese drei CMS die am besten geeigneten für Anfänger. Grund hierbei ist zum Beispiel, dass etwa Joomla oder TYPO3 noch jede Menge Applikationen benötigen, ehe dein Blog risikofrei betrieben werden kann oder du überhaupt erst alle wichtigen Funktionen in deinem Backend zur Verfügung hast.

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