So kreierst du eine starke Autorenbox

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Hach ja, die Autorenbox. Das Ding, das ich für normal als erstes ausblende, wenn ich einem meiner Blogs ein neues Aussehen verpasse. Einfach, weil ich stattdessen lieber den Fokus auf eine Team- oder „About me“-Seite lege. Aber jedem das seine! Ich habe letztens von der lieben Kassandra eine Nachricht bekommen, ob ich nicht einmal darüber schreiben könnte, worauf es bei einer Autorenbox ankommt – und diesen Wunsch möchte ich natürlich nicht unerfüllt lassen. Legen wir also los und sehen wir uns dieses Thema genauer an!

Gründe für und gegen die Autorenbox

Auf FastWP habe ich eine tolle Auflistung der besten Plugins für eine schöne Autorenbox gefunden. Bevor ich euch Tipps zur textlichen Gestaltung gebe, will ich zunächst noch Pro & Contra für eine Autorenbox gegenüberstellen.

Pro #1: Suchmaschinenoptimierung

Schonmal vom Autorenrank gehört? Google bewertet nicht nur, wie ein Inhalt aufgebaut ist, bzw. was dieser aussagt, sondern auch, von wem dieser stammt. Autoren wird dadurch eine gewisse Reputation zugewiesen. Das wird insbesondere dann wichtig, wenn jemand auf verschiedenen Seiten Texte veröffentlicht. Diese werden mit steigendem Autorenrank immer wertvoller – ein unschlagbares Argument in der Preisverhandlung, wenn du freiberuflich für andere Blogger schreibst!

Con #1: Solo-Blogger

Wenn nur du auf deinem Blog schreibst kann es ganz schön komisch für die Leser sein, unter jedem Artikel eine Autorenbox vorzufinden. Immerhin verknüpfen wir solche Boxen gedanklich oft mit einem Team. Blogs, auf denen die Autoren näher vorgestellt werden, werden logischerweise doch von mehreren Personen texterisch versorgt – oder?

Pro #2: Flexibel einsetzbar

Gewisse Plugins lassen es zu, dass die Autorenbox nur nach Wunsch erscheint. Beispielsweise immer dann, wenn ein Autor, der nicht der Admin ist, einen Artikel verfasst hat. Das kann sehr hilfreich sein, wenn man immer mal wieder Gastartikel veröffentlicht und dann natürlich über den Verfasser informieren möchte.

Con #2: Rechtlicher Aspekt

Zu jeder Autorenbox gehört auch ein Foto, ansonsten fehlt einfach der authentische Faktor. Ehe du ein Foto allerdings nutzen darfst, brauchst du die Einwilligung besagter Person. Und – ich weiß, es ist nervig – du musst dich rechtlich einfach absichern. Lass dir die Erlaubnis zur zeitlich uneingeschränkten Bildverwendung schriftlich geben.

Wie formuliert man eine gute Autorenbox?

Zunächst einmal die fünf Grundregeln einer guten Autorenbeschreibung:

  1. Halte dich so kurz wie möglich.
  2. Schreibe in der dritten Person.
  3. Nenne stichfeste Fakten.
  4. Zeige, dass man durch das Lesen deiner Texte einen Nutzen hat.
  5. Sei interessant.

Auf deinem Blog geht es zumindest unterschwellig schon immer rein um dich und deine Person. Ganz egal, in welcher Nische du dich aufhältst, du bist die treibende Kraft hinter deiner Seite. Ein Umstand, der aber ganz gefährlich werden kann, wenn du es deinen Lesern zu sehr auf die Nase bindest. Dreh den Spieß daher um und stelle deinen Leser immer in den Vordergrund.

Hier ein Negativbeispiel für eine schlechte Autorenbeschreibung:

Hi, ich bin Babsi, 29 Jahre alt und komme aus dem schönen Österreich. Ich betreibe mehrere erfolgreiche Blogs und zeige dir auf meinem Blogger-Ratgeber, wie auch du das schaffst!

Das ist jetzt eher meh, oder? Außer, dass ich total selbstverliebt wirke, mich fade und austauschbar beschreibe und den Eindruck erwecke, nur mit meinem Erfolg prahlen zu wollen, haben wir hier jetzt als Leser nicht viel Mehrwert gewinnen können. Warum sollte man ausgerechnet Texte von dieser Babsi lesen? Dieser Faktor geht noch nicht so richtig hervor.

Kommen wir also zu einem Positivbeispiel, basierend auf dem vorergehenden:

Mit ihren Ratgebern zum Thema Online Marketing & SEO hilft die 29-jährige Babsi anderen Bloggern dabei, ihre Seiten erfolgreich zu vermarkten. Bereits im Alter von 14 Jahren baute sie vollständige Websites auf und ist damit praktisch mit diesen Themen groß geworden.

In diesem kurzen, aber feinen Text haben wir alle fünf Grundregeln vereint. Es wird in der dritten Person geschrieben, damit es distanzierter und damit nicht selbstverliebt wirkt. Bei den genannten Fakten handelt es sich um greifbare, verständliche Informationen. Der Lesererkennt sofort seinen Nutzen, denn er erhält jahrelange Praxistipps, die sich bewähren werden und der Fakt, dass ich seit meinem 14. Lebensjahr Websites bastle, trifft auch nicht auf jeden zu. Das ist also der interessante Faktor an meiner persönlichen Beschreibung – du musst genauso etwas finden, das dich von der Masse abhebt.

Dabei solltest du dir natürlich Gedanken darüber machen, welche besondere Tatsache für die Zielgruppe deines Blogs relevant sein könnte. Auf einem Blogger-Ratgeber ist es natürlich Gold wert, wenn hier Tipps von jemandem einfließen, der nicht erst seit gestern im Onlinebusiness unterwegs ist. Bist du zum Beispiel Beautyblogger, dann überlege, was du im Zusammenhang mit Make Up & Co. besonderes erlebt hast. Hast du schon über 1.000 Nagellackfarben ausprobiert? Haben deine Haare jede Farbe des Regenbogens durch? Finde etwas, das deinen Lesern in Erinnerung bleibt.

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