So wappnest du dich vor dem Boreout-Syndrom

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Auch einen vielbeschäftigten Blogger kann das Boreout Syndrom heimsuchen.

Das Boreout Syndrom bezeichnet einen Zustand der anhaltenden und übermäßigen Unterforderung. Das trifft meist das Arbeitsleben, kann aber auch im privaten Raum passieren. Die Symptome, die es am Ende zu einem Krankheitsbild machen, kommen dem des Burnout unheimlich nahe.

Dass Unterforderung krank macht und für unglaubliche Unruhe und Stress sorgt, zeigt bereits das allgemein bekannte Sinnbild des unterforderten Kindes im Unterricht. Es bringt die ganze Klasse zum Aufruhr und schreibt schlechte Noten, obwohl es blitzgscheit wäre. Ähnlich geht es auch dir, wenn du dich langanhaltender Unterforderung aussetzt. Deine geistigen Kapazitäten werden nicht richtig gefördert, du fühlst dich, als hätte all dein Tun keinen Sinn und das führst dann schließlich zu Frust.

Frust, der dein Leben beherrscht. Der dich daran hindert, die positiven Dinge darin zu sehen und der dir das Gefühl gibt, dass jede deiner Entscheidungen einfach falsch ist.

Boreout-Coaching

Routine wird irgendwann lästig

Als selbständiger Blogger bestimmst du selbst, wie dein Arbeitstag abläuft. Manche mögen’s organisiert, andere finden nichts schlimmer. Routine kann irgendwann lästig werden und spätestens dann wird sie für uns zur Qual.

Du selbst hast es dann aber in der Hand, etwas daran zu ändern, um nicht unter dem Boreout Syndrom zu leiden.

Erkennst du also, dass dich dein bisheriger Arbeitsalltag gewaltig zu langweilen beginnt, musst du Abwechslung reinbringen.

  • Wie wär’s mit einem Ortswechsel? Vielleicht ist ein Coworking-Space etwas für dich.
  • Versuche, deinen Blog thematisch anders auszurichten und dich auch anspruchsvolleren Artikeln zu widmen.
  • Reicht dir der Blog nicht? Probier dich an anderen Feldern aus, wie wäre es mit YouTube?

Finde den Sinn in der Sache

Möchtest du das Gefühl haben, etwas zu erreichen und einen Sinn in deiner Aufgabe finden? Du bietest mit deinem Blog eine Anlaufstelle für viele Wissbegierige! Frage direkt in deiner Community nach, was du noch an ungeklärten Fragen lösen kannst.

Hast du allgemein das Gefühl, dass zu wenig Feedback kommt, dann finde Mittel und Wege, wie du welches erhältst. Organische Followerzahlen in sozialen Medien, eine Kommentar- oder auch Bewertungsfunktion bieten dir schnell erste Werte. Und am Ende sind auch die Besucherzahlen ein Indiz dafür, dass es einen Sinn hat, was du tust. Vergiss nicht: Als Blogger bedienst du oft sehr kleine Nischen. Traffic ist daher immer ein Zeichen dafür, dass du jemandem mit deinem Content erreicht hast.

Überlege dir zusätzliche Aufgabenfelder

Ich selbst bin sehr gefährdet, schnell der Unterforderung zu erliegen, daher habe ich auch ein sehr breit gefächertes Sammelsurium an Interessen und zwei Unternehmen, einmal meine Werbeagentur und einmal meinen Onlineshop. So habe ich an allen Ecken und Enden genug zu tun, kann mir immer genau das Feld herauspicken, das gerade am spannendsten für mich ist.

Wenn du das Gefühl hast, dass dein Arbeitsalltag zu langweilig wird, kann auch eine neue Aufgabe helfen. Rüste deinen Blog um eine zusätzliche Kategorie auf oder mach direkt ein Forum draus. Da das aber im Zusammenhang mit der DSGVO schnell zu einem großen Brocken wird, bleiben wir auch noch die Möglichkeiten, eigene Produkte zu entwickeln. Ein Ernährungskalender, wenn du dich mit Essen und einem gesunden Lifestyle beschäftigst oder auch ein Buch. Beides bietet dir zudem eine weitere Einnahmequelle, was es natürlich umso attraktiver macht.

All diese Dinge laufen am Ende auf eine Sache hinaus; du nutzt überschüssige Zeit sinnvoll.

Trenne Arbeit und Freizeit bewusst voneinander

Wenn du während der Arbeitszeit fröhlich durch Facebook scrollst und dich über Katzenvideos kaputtlachst, hast du am Ende des Tages zurecht das Gefühl, dass du nichts geschafft hast. Trenne am besten die Arbeitszeit von der Freizeit ganz bewusst, damut du weißt, dass du schön produktiv gewesen bist.

Unterforderung geschieht nicht nur im Beruf

Manchmal haben wir auch einfach einen Beruf, der uns nicht richtig fordert, aber es gibt einfach keinen Plan B. Kommt auch unter Bloggern vor, du wärst überrascht, wie oft.

In so einem Fall hilft eigentlich nur eins: Sich ein Hobby suchen, das man als sinnstiftend erachtet. Oder du wendest dich an einen Therapeuten, der dir dabei hilft, dein Leben und damit auch deine Prioritäten neu zu sortieren.

Manchmal ist es auch einfach das Gefühl, dass wir austauschbar sind, das uns dazu bringt, unglücklich zu werden. Wenn wir uns nicht mehr wertgeschätzt genug fühlen, dann schlägt sich das schnell mal auf das Gemüt nieder.

Ist das Bloggen das Richtige für dich?

Das ist natürlich eine Frage, die uns den Horror ins Gesicht schreibt. Welcher Blogger hinterfragt schon gerne, ob es das Richtige für ihn ist. Aber so wie es auch im Berufsleben eines Angestellten immer wieder mal Neuausrichtungen gibt, ist das auch bei einem Selbständigen der Fall.

Entweder kannst du dich innerhalb deiner Branche neu ausrichten, oder du musst deine Fühler ausstrecken.

Vielleicht wäre es sogar auch sinnvoll, dich wieder ins Angestelltenleben zurückzubegeben. So etwas lässt sich nie nach einem gewissen Schema abhandeln. Denn am Ende hat die Selbständigkeit natürlich so einige Faktoren, mit denen viele nicht klarkommen. Vielleicht fühlst du dich am Ende nämlich gar nicht unterfordert, sondern wirst einfach von den vielen zusätzlichen Aufgaben unterdrückt. An der Stelle hilft es dir aber sicher auch, wenn dud ich mit dem Thema des Zeitmanagements mal näher befasst.

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